Die Madenburg, oberhalb des malerischen Weindorfs Eschbach auf dem Rothenberg (459 m) gelegen, war schon im 11. Jahrhundert eine der größten und gewaltigsten Reichsburgen. Die Salier und auch die Staufer besaßen die Burg bis ins 13. Jahrhundert. Danach gehörte sie den Grafen von Leiningen und anderen Dynastien.
Nach Zerstörungen im 16. Jahrhundert wurde sie als befestigtes Schloss im Stile der Renaissance wieder aufgebaut.
Im 30jährigen Krieg von den französischen Truppen "Monclars" endgültig zerstört, wurde sie später zu einem Steinbruch und ist trotzdem heute noch eine stattliche Burgruine.
Sicher eine der schönsten und sehenswertesten der Pfalz.
Wer die Madenburg nicht gesehen hat, kennt die Pfalz nicht!
Erhalten, bzw. restauriert, ist der Raum in dem sich heute die Burgschänke befindet, das Burgtor, die mächtige Schild- und Ringmauer, der Zwinger, das Brunnenhaus, sowie die Grundmauern des Hauptgebäudes und der Gemächer in der Vor- und Oberburg, die Reste der ehemaligen Küchenräume, ein Keller und die beiden prächtigen Renaissance-Treppentürme aus den Jahren 1593/94, Teile der frühgotischen Burgkapelle St. Nikolaus und des Bergfrieds. Von einem Aussichtspunkt in der Oberburg hat man einen überwältigenden Ausblick über den wunderschönen Wasgau.
Dem ehemaligen Zeughaus hat man ein Dach aufgesetzt und den Innenraum wieder zur Benutzung hergerichtet. Im oberen Geschoss befindet sich heute ein Museum, das in den Sommermonaten an den Wochenenden von 11.00 bis 18.00 Uhr geöffnet ist.
Im Erdgeschoss befindet sich ein Saal, in dem man gesellschaftliche Veranstaltungen, wie Hochzeiten, Jubiläen, Geburtstage usw. in einem idyllisch-historischem Ambiente abhalten kann. Bis zu 80 Personen können hier sitzen.
Die Bewirtschaftung obliegt der Familie Buchwald von der Burgschänke.
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Vom malerischen Winzerdorf Eschbach kann man auf verschiedenen, gutausgeschilderten Wegen zur Madenburg gelangen.
Vom Ort direkt sind es circa 3,5 km, vom Parkplatz am Sportplatz 3 km. Wer die Straße bis zum großen Parkplatz "Am Bildstöckel" fährt, hat dann 2 Fußwege (der Linke ist steiler) zur Auswahl. Für beide braucht man circa 20 Minuten bis man zu der grandiosen "Madenburg" gelangt.
Mit einem unvergleichlichen Ausblick über den Wasgau, die Rheinebene mit ihren Weinbergen, bei passendem Wetter sogar bis in den Odenwald und zu den Ausläufern von Schwarzwald und den Vogesen wird man für die Wanderung belohnt und man hat dann auch den Durst und Appetit um in der Burgschänke (Selbstbedienung) bei der Familie Buchwald einzukehren und den Gaumen und Magen zufrieden zu stellen.
Die Burgschänke wird nun schon in dritter Generation von der Familie Buchwald bewirtschaftet. Mit Pfälzer Regionalgerichten hat die Küche ein gutes Niveau für eine einfache Burgschänke zu bieten.
Auf der meist sonnengefluteten Terrasse mit dem überwältigenden Ausblick, kann man in der warmen Jahreszeit Eidechsen bewundern, die das alte Gemäuer bevölkern und sich dort so wohlfühlen wie der Gast und auch der Wanderer.
Aber auch in kühler Jahreszeit macht es Freude hierher zu wandern und sich in der Schänke am heimeligen Kachelofen aufzuwärmen und einen guten Glühwein zu trinken (oder auch 2).
Die hervorragenden Weine aus Eschbach (¼ Ltr. ab 2,10 €) mit einer großen Rebsorten- und Geschmackspalette laben jeden Gaumen. Das Bellheimer Silberpils 0,4 Ltr. für 2,30 €, sowie die hervorragenden Schnäpse (ab 1,30 €) laden ebenfalls schon zu einem fröhlichen Frühschoppen auf der sonnenverwöhnten Burgterrasse ein.
Die Pfälzer Spezialitäten: der Saumagen (6,90 €), die Leberknödel (6,40 €), die Pfälzer Bratwürste im Doppelpack (6,50 €) oder die Flammkuchen (ab 5,90 €) und vieles mehr, sowie die wechselnden Tagesgerichte zu einem günstigen Preis lassen hier gerne verweilen.
Jeder sollte hier etwas für seinen Geschmack finden.
Auch ein großen Angebot an Speiseeis und Knabbereien steht stets zur Verfügung.
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Die Preise sind günstig und angemessen. Es ist bewundernswert, was die Familie an Wochenenden oft mit fast 1000 Gästen erfolgreich leistet.
Und alles muss auf einem nicht besonders gutem Fahrweg nach oben befördert werden.
Die Sauberkeit der Gaststätte, der Außenbereich (inklusive der Toiletten), sind immer in Ordnung. Viel Arbeit bei diesem großen Areal !
Stand: September 2005
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