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Peter Weber, der Autor und Tester. |
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Warum ich mir erlaube
gastronomische Betriebe beurteilen zu können:
Ich habe in den vielen Jahren als gelernter Restaurantfachmann, später im Außendienst als gelernter Weinkaufmann und als Schmuckgroßhändler zwischen 6- bis 7.000 Lokale und Restaurants besucht. In diesen Betrieben habe ich dort mehr oder weniger gut gespeist und getrunken. Mit meinem geschulten Auge sah ich sehr schnell, ob ein Betreiber fähig war oder nur dilettantisch, oft auch mit Show versuchte, "schnelles Geld zu machen". Außerdem koche ich fast täglich und habe schon mehr als tausend Gerichte in jede Richtung ausprobiert und vermag zu beurteilen, ob ein Gericht fachgerecht zubereitet ist. Als Restaurantfachmann kann ich beurteilen ob der Service im Lokal richtig funktioniert. Des Weiteren bin ich der Autor von gastronomischen Fachbüchern: "Endlich essen können wie Gott in Frankreich", ein französisch-deutsches Gastronomielexikon (im Handel), "Endlich besser schlemmen können als die alten Römer", ein italienisch-deutsches Gastronomielexikon (kurz vor der Vollendung), sowie "Was an Was", "Das komplette Gewürzbuch" (kurz vor der Vollendung).
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Meine Bewertung und die Vergabe von meinen Herzen ist subjektiv und entspricht nicht den Kriterien von Michelin oder anderen Guides. Ich bewerte nicht nur die Speisen in den "besseren" Restaurants, sondern alle Betriebe insgesamt und jeweils nach ihrer Kategorie! In ihrer Kategorie machen es oft die meisten Waldgaststätten mit ihrem einfachem, regionalem Angebot und dessen Qualität hervorragend, weil sie kochen "wie es die Großmutter schon wusste".
Nicht jeder kann und will sich täglich ein Filetsteak, ein "Chateaubriand" oder eine "Seezunge Kardinal" leisten. Die Mehrzahl der Gäste wünscht sich oft ein bodenständiges Gericht, das Qualität hat und das auch bezahlbar ist.
Meine kritische Bewertung soll auf eine Verbesserung der hiesigen Gastronomie hinzielen und den Tourismus unserer schönen Pfalz fördern, damit die Gäste zufrieden sind und gerne wiederkommen!
Es ist mir ein ganz besonderes Anliegen auch die "kleine Gastronomie" im Verhältnis zu deren Leistung und Preis zu bewerten. Man möchte ja oft auch nur ein kleines Bierchen, einen guten Schoppen oder kleines Gericht in einer angenehmen Atmosphäre und Geselligkeit genießen. Da kann es schon vorkommen, dass eine kleine Kneipe, Weinstube oder Straußwirtschaft auf Grund der Qualität der angebotenen Speisen und Getränke, sowie des Ambientes in seiner Kategorie auf 3 Herzen oder mehr kommt. Dabei kommt es mir auch nicht auf Riesenangebote der Küche an, die dann oft bei Kühlfrostern gekauft werden. Frische, Qualität und Zubereitung sind gefragt.
Ich wurde gelehrt, dass in der Gastronomie "Dienen", Freundlichkeit und Fachwissen angesagt sind. Ein freundliches Lächeln und Wort der Bedienenden entwaffnen oft auch den mürrischsten und gestressten Gast.
Besonderen Wert lege ich auf ein liebevolles, geschmackvolles Ambiente. Dazu gehören eine schöne und angenehme Beleuchtung, Tisch- Wand und Deckendekoration, sowie Blumenschmuck usw., aber vor allem bequeme Sitzmöbel und saubere Tische mit geleerten Aschenbechern. Man sollte sich so wohl fühlen können, dass es jedem Gast schwer fällt wieder zu gehen. Er soll sich auf den nächsten Besuch freuen. Sonst könnte er gleich auf seiner gemütlichen Couch zu Hause bleiben.
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Das Getränkeangebot:
DIE WEINE: Schwer ist es für jeden Gastwirt, eine große Palette offener Weine bereitzustellen. Sie sollte gut ausgewogen sein. Z.B.: Nur trockene Weine auf der Karte empfinde ich als Bevormundung. Besonders wichtig und selbstverständlich ist für mich, dass auf der Karte der Jahrgang, die Lage, die Rebsorte, der Erzeuger und vor allem auch die Geschmacksausrichtung aufgeführt werden! Den Wein nicht richtig vorzustellen, ist eine Abwertung für unsere hervorragenden Qualitäten, die wir zu bieten haben! Wir sind doch hier im Weinbaugebiet! Die Badener machen das zurzeit (noch) besser! Hoffentlich nehmen sich das einige Gastwirte zu Herzen!
DAS BIER: Ein "gut gepflegtes" Bier muss immer die richtige Temperatur haben. Oft sind einige Wirte zu faul, ihre Kühlung der Tagestemperatur anzupassen. Es spielt aber auch eine große Rolle, ob ein Bier "läuft". Eine zu große Auswahl an offenem Bier kann oft bewirken, dass man ein in der Leitung abgestandenes Bier serviert bekommt. Also lieber weniger Auswahl, damit es laufen kann wie "ein VW". Was ich gar nicht liebe, ist die "neudeutsche Pilskultur"! Ein Pils soll 8 bis 14 Minuten beim Einschenken dauern? Der Braumeister von "Weihenstephan" sagte dazu treffend: "Den Schaum macht nicht der Wirt, sondern wir in der Brauerei!" Viele Wirte betrügen sich damit selbst bei ihrem Bierumsatz und lassen ihre Gäste oft dürsten (bis zu 20 Minuten; die Zeit bis die Bedienung kommt, mit eingeschlossen)! Ist mir schon öfter passiert.
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Das Küchenangebot:
Die Größe der Auswahl ist bei meiner Bewertung nicht das Wichtigste, sondern es sollte das, was angeboten wird, qualitativ hochwertig, frisch, liebevoll, appetitlich präsentiert und zubereitet sein. Nicht angemachte oder essbare Garnituren auf den Tellern ist Lebensmittelverschwendung. Dies sagte schon mein großer Lehrherr "Herbert Saur" im legendären "Bellevue" zu Baden-Baden. Ich habe die gleiche Meinung und hoffe ein Großteil der Gastronomie wird sich in dieser Richtung bessern. Man kann z.B. die beigelegte Tomatenscheibe würzen oder dem Salatblatt einen Tupfer Dressing verpassen. Tages- und saisonale Gerichte sollten eigentlich auf keiner Karte fehlen.
VOR ALLEM SOLLTE ABER IMMER DAS PREIS-LEISTUNGSVERHÄLTNIS STIMMEN !
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Die LAGE:
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1 - 2
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Das HAUS:
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1 - 2
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Die PARKMÖGLICHKEITEN:
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1 - 2
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Die GESTALTUNG außen:
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1 - 3
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Das AMBIENTE innen:
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1 - 4
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Die TOILETTEN:
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1 - 3
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Die BELEUCHTUNG:
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1 - 2
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Das MOBILIAR:
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1 - 3
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Die TISCHGESTALTUNG:
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1 - 2
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Die SPEISEN- und GETRÄNKEKARTE:
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1 - 2
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Das ANGEBOT:
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1 - 3
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Die SPEISEN:
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1 - 6
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Die GETRÄNKE:
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1 - 6
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Das SERVICE:
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1 - 5
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Die FREUNDLICHKEIT:
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1 - 4
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Die SAUBERKEIT:
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1 - 4
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SONSTIGES POSITIVES :
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1 - 5
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Das PREIS-LEISTUNGSVERHÄLTNIS:
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1 - 7
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ABZÜGE minus:
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PUNKTE gesamt:
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Max. 65
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Bis minus 5 Punkte, z.B.:
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Speisen kalt, Getränke warm.
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Schlecht gepflegtes, schales Bier.
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Flaschenbier über dem Verfallsdatum.
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Unnötige Wartezeiten.
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Ungeduldige, unaufmerksame und unhöfliche Bedienung oder keine Begrüßung.
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Zu lautes Publikum, obwohl der Wirt es leicht unterbinden könnte.
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Schlechte Entlüftung.
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Starker Küchengeruch.
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Volle Aschenbecher.
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Die Musik nicht dem Geschmack des Publikums angepasst und zu laut.
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Der Fernseher zu laut.
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Toiletten schlecht gepflegt, unangenehmer Geruch, schon morgens keine Handtücher oder Seife.
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Keine Polster auf den Gartenstühlen, keine Sonnenschirme & vieles mehr ...
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Die Bewertung in Form von Herzen.
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Die von Peter Weber vergebenen Herzen entsprechen
jeweils der erzielten Punktzahl:
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Maximal sind 65 Punkte zu erreichen
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= 5 Herzen ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
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1 Herz ♥
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ab 30 Punkten
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2 Herzen ♥ ♥
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ab 35 Punkten
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3 Herzen ♥ ♥ ♥
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ab 40 Punkten
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4 Herzen ♥ ♥ ♥ ♥
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ab 50 Punkten
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5 Herzen ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
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ab 60 Punkten
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Die Herzen werden für verschiedene Kategorien vergeben. Jeder kann die Höchstzahl in seiner Kategorie erreichen. Ob es nun eine kleine Kneipe, eine Weinstube, eine Waldgaststätte, eine Burgschänke, Straußwirtschaft, Landgasthof, Speisegaststätte usw. oder ein Nobelrestaurant ist.
Ausländische Restaurants kann ich nicht immer unter "Restaurants" bewerten, weil der Name sehr oft nicht zutrifft! Dafür habe ich die Kategorie 7 geschaffen, um sie nicht mit den an die deutschen Restaurants (die in der Kategorie 5 gelistet sind) gestellten Anforderungen im Vergleich bewerten zu müssen.
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DIE KATEGORIEN:
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1. Kleine Kneipe, Wein- oder Bierstübchen, Waldhütte, Straußwirtschaft, Imbiss, Kiosk usw.
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2. Café, Eisdiele, Bistro usw.
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3. Waldhaus, Waldgaststätte, Burgschänke, Ausflugslokal usw.
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4. Weinstube, (Speise-) Gaststätte, Gasthaus, Landgasthof usw.
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5. Restaurants
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6. Gemischte Betriebe wie Erlebnisgastronomie (z.B. Adamshof, Kandel)
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7. Ausländische Restaurants
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Allerdings sind nicht alle Betriebe genau einer Kategorie zuzuordnen und ich erlaube mir, die Herzen nach meiner subjektiven Erfahrung, meinem Verständnis für das Machbare, dem Wohlbefinden des Gastes in der Lokalität, nach der Leistung, die man erwarten kann und auch vom jeweiligen Betreiber eingebracht wird, zu beurteilen.
Ich lege mich für meine Bewertung auch mit den Betrieben an und versuche sie soweit zu bringen, dass Missstände abgeschafft werden und der Ruf der Pfälzer Gastronomie auf einen hohen Stand gebracht wird! Dies ist mein Hauptanliegen! Wir sollten mit unseren "Pfunden" wuchern und nicht im Dornrösschenschlaf verharren.
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Die Gäste sollten dem Gastronomiepersonal grundsätzlich mit Freundlichkeit, Respekt und Höflichkeit entgegenkommen, was man auch von ihnen erwartet. Sie sind schließlich, falls sie es vergessen haben sollten, nur Gäste!!! Der Wirt und das Personal arbeiten ohne Nacht-, Sonntag- oder Feiertagszuschläge! Wenn andere frei haben, arbeiten diese Leute! Dies sollte auch beim Trinkgeld, das gegeben wird, etwas öfter beachtet werden! Man sollte aber auch in einem netten Ton auf Missstände hinweisen und nicht so oft auf die Frage: "Hat es Ihnen geschmeckt?" abnicken und "Ja, danke!" sagen. Es kann sehr viel verändern, wenn der Gast sich kritisch äußert, dabei aber fair bleibt. Oft weiß der Wirt gar nicht, wo die Schwachstellen seines Betriebs sind und eventuell manche Gäste deshalb nicht mehr kommen, weil sie es dem Wirt nicht sagen und obendrein dann noch eine schlechte Mundpropaganda betreiben. Machen Sie Ihren freundlichen Mund auf und weisen Sie darauf hin, wenn etwas nicht zufriedenstellend war. Die meisten Wirte sind dankbar dafür, wenn man sie auf Missstände hinweist. Dann wird er sie auch abstellen.
Der Gast sollte oft auch mehr Geduld zeigen. Einerseits möchte er nichts "Aufgewärmtes", andererseits erwarten manche, dass der Koch "Frischzubereitetes" fertig in der Schublade hat. Beides geht nicht! Es ist auch sicher kein Fehler, wenn man besonders gut gespeist hat, den Künstlern hinter den Kulissen ein Trinkgeld zukommen zu lassen. Anerkennung spornt an!
Oft bemängeln Gäste den Zustand der Toiletten. In vielen Jahren habe ich festgestellt, dass fast alle morgens noch pikfein sauber sind und nach dem Mittagessen schon in einem unappetitlichen Zustand. Ich habe es in dieser Richtung aufgegeben, an die Sauberkeit der Deutschen zu glauben. Oft sage ich auch zu einem Pissoirbesucher: "Oh, Sie spülen nicht? Sie lieben wohl den Geruch?" Keinem Wirt kann es zugemutet werden, hinter jedem Besucher die Toilette zu putzen, und das meist während des größten Betriebs. Gäste, die so etwas erwarten, sollten in einen Nobelschuppen gehen und dort auch dessen Preise bezahlen! Das Klopapier oder die Seife können mal ausgehen, dann sollte der Gast den Wirt oder das Personal darauf hinweisen. In den meisten Fällen wird man sofort Abhilfe schaffen.
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