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Vegane Restaurants und Gastronomie, Rezepte

Pfalz-info.com – Vegane Küche, Vegane Rezepte, Vegane Basisprodukte. Gastronomie und Restaurants mit veganer Küche. Vegane Küche ist mehr als nur tierisches Eiweiß und industriell behandelte Nahrungsmittel aus dem Ernährungsplan zu streichen. Vegan ist eine Lebenseinstellung, die immer mehr Anhänger findet.

In Deutschland ernähren sich fast 600.000 Menschen vegan. Vegane Ernährung bedeutet kein Fleisch, keine Fleischprodukte, keine Eier und auch keine Milchprodukte zu sich zu nehmen. Schlichtweg kann man sagen – nichts vom Tier.

In der veganen Küche verwendet man hochwertige Produkte, möglichst frisch, Kräuter, Gewürze und gute Öle. Durch schonende Verarbeitung und Zubereitung bleiben die Inhaltsstoffe größtenteils erhalten.

 

Restaurants/ Gastronomiebetriebe mit veganen Gerichten

Sich vegan zu ernähren bedeutet nicht auf tierische Produkte zu verzichten, sondern alles andere zu genießen.

Wenn Sie neugierig geworden sind, bestellen Sie bei Ihrem nächsten Restaurantbesuch ein veganes Gericht, von einem Profi gekocht – und lassen Sie sich von den Aromen überraschen.

Restaurant – Tipps:

Terrasse mit Weitblick "Hotel Haus am Weinberg" in Sankt Martin
Höhenrestaurant, Hotel „Haus am Weinberg“ in Sankt Martin
Hotel-Restaurant "Castell" in Leinsweiler- Eheleute Lauth
Hotel-Restaurant „Castell“ in Leinsweiler
Hotel, Restaurant, Weinstube "Filling" in Frankenthal in der Pfalz
Weinstube „Filling“ in Frankenthal
Wolfgang und Eva-Maria Sambaß - "Klosterstüb'l" in Eußerthal
Landgasthof „Klosterstüb’l“ in Eußerthal
Ich bin so Frey
Margit Frey , es gibt Irish Stew, vegan natürlich

Wie in jeder anderen Küche auch, kann man vegan sehr aufwändig zubereiten oder sehr einfach.

  • Rezepte zum Ausprobieren und reinschnuppern.

 

 

Wissenswertes

Avocado als Vorspeise

Avocado, gesunder Fitmacher
Avocado, köstliches Superfood
Salzmischer Feinkost-Manufaktur
Salzmischer Feinkost-Manufaktur

Avocados sind Butterfrüchte. Natürlich enthalten Sie keine Butter, aber sehr viel Fett, das viele einfach ungesättigte Fettsäuren enthält und als sehr gesund gilt. Das Fett der Avocado kann den Cholesterinspiegel regulieren. Das Fruchtfleisch der Avocado verfärbt sich unschön, sobald man den Kern aus der Frucht entfernt. Deshalb erst kurz vor dem Servieren zubereiten oder einfach den Kern zu den Spalten legen.

Tipp:
Eine Avocado schälen, in Spalten schneiden und fächerartig auf einem Teller anrichten. Mit gutem Salz und frischem schwarzen Pfeffer bestreuen. Wer mag beträufelt die Avocadospalten mit einigen Tropfen Sojasoße oder Maggi, aber das ist Geschmackssache. Mit Wildkräutersalat ausgarniert ist das eine schöne Vorspeise. mehr Rezepte mit Avocado

 


 

Als Nicht – Veganer kann man sich nur schwer vorstellen wie ein abwechslungsreicher veganer Speiseplan aussehen kann und wie sich das im Alltag praktizieren lässt. Es ist die Rede von Seitan, Sojaschnetzel, Tofu – alles Zutaten die nicht in jedem Kühlschrank zu finden sind.

Was sind denn die Grundzutaten der veganen Küche, die „Must-haves“?

Mineralstoffe, Eiweiß und Vitamine sind die Grundzutaten, die Sie für die Zubereitung von veganen Rezepten brauchen.
Hier stellen wir Tofu, Sojaschnetzel, Soja,- Hafer,- und Reismilch, Seitan, Tempeh, Ei-Ersatzpulver, Guakernmehl, Kuzu oder Pfeilwurzelstärke, Agar-Agar, Agarvendicksaft, brauner Rohrzucker, Mandelmilch und Kokosmilch vor. Teilweise mit Rezepten zum Selber machen.

Tofu liefert wertvolles Eiweiß
Als Eiweißlieferant leisten Sojabohnen gut Dienste. Das wohl geläufigste Produkt aus Sojabohnen ist Tofu. Tofu stammt ursprünglich aus China und besteht aus dem Eiweiß der Sojabohnen, die nach dem Einweichen gekocht und zu Milch püriert werden. Durch die Zugabe eines Gerinnungsmittels, in unserem Rezept unten ist das Essig oder Zitronensaft, wandelt sich das Eiweiß in eine quarkähnliche Konsistenz.


 

Tofu selber machen, ein ganz einfaches Rezept in 5 Schritten:

Vegane Gerichte, Tofu
Tofu, Nekobento.com

Zutaten: 1 Liter Sojamilch oder Soja-Reis-Milch, 2 Essl. Essig oder Zitronensaft

  • Schritt 1: 1 Liter Sojamilch und 2-3 Esslöffel Essig oder Zitronensaft in einen Topf gießen.
  • Schritt 2: Die Milchmischung langsam, möglichst ohne Rühren, bis kurz vor den Siedepunkt erhitzen und vom Herd nehmen, sobald sie etwas aufquillt.
  • Schritt 3:  Die festen Bestandteile setzen sich von der Sojamolke ab, sie trennen sich, und nach ca. 10 Minuten kann man den Bruch abschöpfen. Das gelingt am Besten mithilfe eines feinen Tuches, das man über ein engmaschiges Sieb legt. Die Sojamilchmasse durch das Sieb laufen lassen.
  • Schritt 4: Die Quarkmasse durch das Tuch gut abtropfen lassen, so lange, bis keine Flüssigkeit mehr austritt. Das kann 1 -1,5 Stunden dauern.
  • Schritt 5: Die Quarkmasse, jetzt Tofu, in dem Tuch kurz in Eiswasser eintauchen und in einer sauberen Plastikschüssel mit gut schließendem Deckel im Kühlschrank bis zur weiteren Verwendung aufbewahren.

Tofu gibt es in vielen Varianten: pur, geräuchert, gewürzt und sogar mit Nüssen oder Kräutern. Tofu kann gebraten gekocht oder auch zu Cremes für Brotaufstriche oder Desserts verarbeitet werden. 100 g Tofu hat ca. 76 kcal.

Lagern: Mit Wasser bedeckt und luftdicht verschlossen hält sich Tofu im Kühlschrank bis zu einer Woche, wenn Sie das Wasser alle 2 Tage erneuern. Gut verpackt, ohne Flüssigkeit, kann Tofu mehrere Wochen eingefroren werden.

Vor dem Kochen oder zubereiten: Tofu hat einen relativ neutralen Eigengeschmack, weshalb es empfehlenswert ist ihn nur mariniert zu servieren. Als Marinade oder Geschmacksgeber eignen sich würzige Tomatensaucen, Chili- und Sojasauce oder auch Marinaden aus sehr gutem Olivenöl, Salz, Pfeffer sowie Gewürzen und Kräutern.

Aufgepasst: Tofu harmoniert überhaupt nicht mit Milchprodukten.


Kleine Warenkunde

Sojaschnetzel
Sojaschnetzel sind genau genommen ein Abfallprodukt bei der Sojaölherstellung. Das entfettete (entölte) Sojamehl wird unter hohem Druck zu unterschiedlich großen Stücken verarbeitet. Vor der Verwendung muss man die Sojaschnetzel  10 bis 30 Minuten lang in Wasser oder Brühe einweichen. Gequellt kann man sie wie Hackfleisch weiterverarbeiten.

Milch + Sahne + Creme
Soja-, Hafer- oder Reismilch kann man in Supermärkten und Bioläden in vielen Varianten einkaufen. Es gibt sie gesüßt, aromatisiert mit Vanille, Erdbeere oder Schokolade. Sojasahne, gibt es auch als Sprühsahne,benutzt man zum Dekorieren oder Verfeinern von Gerichten. Sojacreme hat einen leicht nussigen Geschmack und eignet sich sehr gut zum Kochen – trifft aber nicht jedermanns Geschmack.

Seitan
Seitan ist ein Weizenprodukt und ist daher bei einer  Glutenunverträglichkeit nicht geeignet. Seitan wird durch die Auswaschung von Stärke aus Weizenmehl gewonnen und wird wie Tofu in unterschiedlichen Formen angeboten und kann wie Tofu verwendet werden. Glutenmehl (Seitanpulver) ist stärkefrei und in Bioläden und Reformhäusern erhältlich.

Tempeh, reich an Vitamin B12
Tempeh stammt ursprünglich aus Indonesien. Bei der Herstellung von Tempeh schließen Schimmelpilze in einem Fermentationsprozess das Eiweiß der Sojabohnen auf.  Tempeh ist reich an Vitamin B12. Im Gegensatz zum eher geschmacksneutralen Tofu hat Tempeh einen intensiven Eigengeschmack und kann nicht roh gegessen werden. In der Küche verwendet man Tempeh wie Tofu. Tempeh ist leicht verderblich und sollte daher kühl gelagert und nach dem Öffnen rasch verbraucht werden.

Ei Ersatzpulver
Ei-Ersatzpulver kommt in der Küche als Bindemittel zum Einsatz. Verkauft wird es in Bioläden und Reformhäusern. Das Pulver wird mit Wasser angerührt und dann wie ein Ei verwendet. Eine günstigere Alternative st ein Mix aus Sojamehl und Wasser (1 EL Mehl und 2 EL Wasser = 1 Ei).

Agar Agar
Agar-Agar ist ein Produkt aus Meeresalgen. Man kocht das Aar Agar mit etwas Flüssigkeit kurz auf und verwendet es dann als Geliermittel wie Gelatine.

Guakernmehl, Kuzu oder Pfeilwurzelstärke
Zum Abbinden von Saucen und Suppen eignen sich Guakernmehl, Kuzu oder Pfeilwurzelstärke. Sie werden verwendet als Sossenbinder.

Agavendicksaft + brauner Rohzucker
Auch Honig ist ein tierisches Produkt und muss in der veganen Küche ersetzt werden. Zum Süßen bieten sich Zucker, brauner Rohzucker und Agavendicksaft an. Ahornsirup, Apfel- und Birnendicksaft oder Traubensüße lassen sich ebenso gut verwenden. Zum Abschmecken von Suppen und Saucen hat sich Gersten- oder Reismalzsirup/-extrakt bewährt, die Produkte werden in Reformhäusern oder veganen Onlineshops angeboten.

Mandelmilch + Kokosmilch
Mandel- und Kokosmilch sind  Alternativen zu Milch und für Süßspeisen oder Desserts und Gebäck sehr gut geeignet.

vegane Küche, Mandelmilch
Selbst gemachte Mandelmilch

Mandelmilch selbst herstellen:

Das brauchen Sie: 100 g ungeschälte Mandeln, Agavendicksaft 2 Essl., 1/2 Tl Salz

Schritt 1: Die Mandeln am besten über Nacht in reichlich Wasser einweichen.
Schritt 2: Die Mandeln in ein Sieb abgießen und abtropfen lassen.
Schritt 3: Mit 800 ml Wasser, 2 EL Agavendicksaft und ½ TL Salz in einen Mixer geben und kräftig mixen.
Schritt 4: Ein Sieb mit einem Küchentuch auslegen, die Mandelmasse durch das Sieb in eine Schüssel oder einen Krug abgießen, kräftig ausdrücken.
Das ausgedrückte Mandelmark kann man weiterverwenden, zum Beispiel zum Kuchen backen. Es ersetzt gemahlene Mandeln.

 

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