StartseiteAllgemein"Royale Tafel" am 07. April 2017 in Neustadt im Michel'schen Hof

„Royale Tafel“ am 07. April 2017 in Neustadt im Michel’schen Hof 22.02.2017

Lachen-Speyerdorf präsentiert: Die Royale Tafel! 5-Gänge-Menü mit 10 korrespondierenden Weinen aus dem Weindorf Lachen-Speyerdorf. Die Veranstaltung ist ein Genuss-Event der besonderen Art im charmanten Michel’schen Hof in Neustadt.

Am 07. April vereint ein 5 Gänge Menü mit 10 korrespondierenden Weinen die Weingüter aus dem Heimatort der pfälzischen Weinkönigin – Lachen-Speyerdorf. Selbstverständlich wird das Event der besonderen Art von der Pfälzer Weinkönigin Anastasia Kronauer auch selbst präsentiert.

Sie kreieren das Menü

Lachen-Speyerdorf, Royale Tafel
Lachen-Speyerdorf, Royale Tafel

Mit der Anmeldung zur „RoyalenTafel“ haben Sie die Möglichkeit eine Vorspeise, ein Hauptgericht und ein Dessert vorzuschlagen. Unsere Pfälzer Weinkönigin Anastasia Kronauer wird zusammen mit dem Koch Christian-Marcel Damm aus den eingereichten Vorschlägen das 5 Gänge Menü zusammenstellen. Dazu servieren die Lachen-Speyerdorfer Winzer die passenden Weine und erklären Ihnen Wissenswertes über Weinqualität, -verkostung und -Lagerung. Anastasia wird mit netten Geschichten aus ihrem königlichen Leben und der Royal Society unterhalten.

„Katarina Fischer“, Gründerin der Gruppe „Woikuku“ (Pfälzer Wein, Kultur und Kulinarik) ist stolz zu diesem Event mit den 5 Weingütern von Lachen-Speyerdorf und der Pfälzischen Weinkönigin Anastasia einladen zu dürfen.

Ziel ist es, Lachen-Speyerdorf als Weindorf bekannter zu machen.
Schnell anmelden – es gibt nur 35 Karten!
Sichern Sie sich einen Platz an der royalen Tafel!

Leistungen

5 – Gang Menü
Begrüßungssekt
10 begleitende Weine von Winzern aus Lachen-Speyerdorf
Inklusive 1 Flasche Wasser pro Person

Preis pro Telnehmer: 59,- €. Zusätzliche Weine & Getränke werden separat abgerechnet.

Direkt zur Buchung

Lachen Speyerdorf, das Weindorf an der Deutschen Weinstraße

Die beiden Dörfer Lachen und Speyerdorf gehörten nicht immer zusammen. Südöstlich von Neustadt sind sie zusammengewachsen und bilden das größte der neun Weindörfer. „Lache“ steht für eine alte Bezeichnung für „kleines Gewässer“ und „Spiridorf“ für die Nähe zu Speyer. Lachen-Speyerdorf ist älter als die Stadt Neustadt selbst. Der ländlich-bäuerliche Charme des Weindorfes wird unterstützt durch die kunstvollen Fachwerkhäuser.
Große Kunstskulpturen sind im Vorgarten von Prof. Gernot Rumpf in der Pestalozzistraße zu bewundern. Der berühmte Künstler schuf neben dem Elwedritsche-Brunnen im Stadtzentrum auch die einzigartige Sonnenuhr an der evangelischen Kirche im Ort.

Was macht eine Weinkönigin?

Die jungen Frauen, die sich um den Titel der Weinkönigin bemühen, kommen meist aus Weinbaubetrieben, kennen die Arbeit des Winzers und ebenso die Wünsche der Weinkonsumenten. Darüber sprechen sie bei zahlreichen Anlässen in der Stadt und auf dem Land.

Krönung der Weinkönigin im Saalbau in Neustadt
Krönung der Weinkönigin im Saalbau in Neustadt

In der Regel hegt mehr als nur eine junge Pfälzerin Ambitionen auf den Titel. Folglich sind Qualifikationsrunden zu absolvieren, Ausscheidungen zu durchlaufen und Stunden der Bewährung zu überstehen. Auch eine Königin fängt klein an und der Weg zum Thron ist lang. Ihr Handwerk haben die meisten Weinhoheiten in ihrer Heimatgemeinde gelernt. Zahlreiche Landkreise, Städte und Gemeinden küren eine Repräsentantin für ihre Winzer und Weine. So wird der Grundstein gelegt, und die eine oder andere bekommt Lust auf mehr. Auch die Pfalzweinwerbung tut das Ihre, um das Interesse bei den jungen Frauen zu wecken. Mehrmals im Jahr werden die Weinhoheiten der Pfalz zu Seminaren eingeladen. Themen sind Barriqueweine, Winzersekt, Pfälzer Edelbrand, und auch um Selbstsicherheit und Redefluss. Dann kann der große Abend kommen, der Krönungsball der Pfalzweinkönigin in Neustadts guter Stube, dem Saalbau. Egal, wie viele Kandidatinnen sich der Jury stellen, Grund zum Jubeln haben sie alle. Denn auf die Königin und die Prinzessinnen wartet gleichermaßen ein prall gefüllter Terminkalender mit vielen interessanten Begegnungen im In- und Ausland.

Von Kaiser Franz bis Präsident Obama: Der Terminkalender einer Weinkönigin ist prallvoll mit interessanten Begegnungen

300 bis 400 Termine sind in den anstehenden zwölf Monaten zu absolvieren, gut die Hälfte übernimmt die Pfälzische Weinkönigin. Grundsätzlich geht es um Veranstaltungen mit offiziellem Charakter, bei denen das Auftreten der Weinhoheiten eine repräsentative oder angemessene Werbewirkung verspricht. Ein festlicher, stilvoller oder würdiger Rahmen muss hierbei gewährleistet sein. Was so trocken in den Richtlinien steht, entpuppt sich in der Wirklichkeit stets als höchst unterhaltsam und hochgradig spannend. Wer möchte nicht dem deutschen Bundeskanzler oder dem amerikanischen Präsidenten die Hand schütteln? Wer möchte nicht einmal mit Schwedens Königin Sylvia, Fußball-Kaiser Franz Beckenbauer oder Mutter Beimer anstoßen? Auch das erste Bad in der Menge steht schon an, ehe noch die Wahlstrapazen verdaut sind. Zuerst bei der Weinprobe der Pfälzischen Weinbruderschaft mit etwa 1.000 Teilnehmern, dann beim Deutschen Weinlesefestumzug durch die Straßen Neustadts.

Der Veranstaltungskalender eines Weinjahres ersetzt den privaten Timer der Weinhoheiten. Wein- und Tourismusmessen sind zu absolvieren, Journalisten auf Reisen durch die Pfalz zu begleiten, Winzer für Spitzenweine zu ehren. Viele Termine finden außerhalb des Anbaugebiets statt: das Interview beim Fernsehen, die Filmpreisverleihung oder die kulinarische Weingala. Immer ist eine intensive Vorbereitung notwendig, geistige Beweglichkeit ebenso wie räumliche Mobilität gefragt. Blicken ehemalige Pfälzer Weinhoheiten auf ihre Amtszeit zurück, so erwähnen sie mit Vorliebe auch Auftritte im Ausland. Schließlich präsentiert sich Pfälzer Wein nicht nur in der Region und bei den deutschen Weinfreunden, sondern auch auf etablierten oder viel versprechenden Exportmärkten wie etwa Großbritannien, China, Italien oder Estland. Es liegt auf der Hand, dass eine charmante junge Frau gerade in fernen Ländern viele Sympathien für den Wein aus ihrer Heimat gewinnt. Ein freundliches Lächeln versteht schließlich die ganze Welt.

Drucken