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Zum Italiener / italienisch essen gehen in Speyer

Pfalz-info.comZum Italiener/ italienisch essen gehen in Speyer in der Pfalz. Die Küche Italiens im Restaurant, Ristorante, Bistro, Eiscafé, in der Pizzeria, Trattoria oder Osteria genießen! Kaum ein anderes Land ist so innig mit unserer Sehnsucht nach Meer, Sonne und milder Luft verbunden wie Italien.
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Hier erhalten Sie eine Auflistung aller Ristoranti / italienischen Restaurants, Pizzerias etc. in Speyer in der Pfalz:

Italienisches Restaurant - Zum Italiener / italienisch essen gehen in der Pfalz
Italienisches Restaurant – Zum Italiener / italienisch essen gehen in der Pfalz

Vielleicht verbringen Sie gerne Ihren Urlaub in Italien und lernten dort die einheimische italienische Küche kennen?
Augenblicklich werden Erinnerungen wieder lebendig, an italienisch unbeschwertes, ehrliches und natürliches Essen auf einer Terrasse, den Wohlgeruch frisch gekochter Pasta, den Duft des soeben geriebenen Parmesans und an das Bouquet guten Weins. Sicherlich haben Sie auch festgestellt, dass viele Rezepte und Zubereitungen, wie sie in Kochbüchern stehen oder wie wir sie kennen, nur in ganz bestimmten Regionen Italiens zu finden sind und man diese oftmals anders zubereitet, als man es von zuhause kennt.

Italienische Kräuter
Italienische Kräuter

Die Regionen Italiens sind klimatisch und geographisch sehr unterschiedlich; so unterscheidet sich auch der Geschmack der Produkte und die Geschmäcker der Bewohner. Es kommt vor, dass ein Gericht, das in verschiedenen Regionen seinen Ursprung hat, in jedem Gebiet anders schmeckt und auf andere Art zubereitet wird. Es ist sicherlich zutreffend , dass man von einer klassischen italienischen Küche sprechen kann, wenn man dabei an einige weitverbreitete und allseits bekannte Rezepte denkt. Aber die Glanzpunkte der kulinarischen Tradition finden Sie in den regionalen Küchen. In den deutschen „italienischen Restaurants“ ist die Herkunftsregion des Kochs meist der rote Faden auf der Speisekarte, Ausflüge in andere Regionen sind gewünscht und auch erlaubt.

 

Pasta

Bei der Wahl der Pasta fängt es schon an. Für bestimmte Gerichte nimmt man eine bestimmte Pasta und nicht irgendeine.
Welche Pasta passt ist abhängig von der Sauce.

Sugo, salsa, condimento

Condimento - Cucina Italiana in der Pfalz
Cucina Italiana in der Pfalz

Was wir einfach Soße nennen hat in Italien gleich mehrere Bezeichnungen. Als Sugo bezeichnet man einfache Saucen mit nur einer oder wenigen Zutaten, z.B. Tomatensoßen. Im Salento ist es üblich, den Tomaten gar nichts beizufügen. Mehre Zutaten benötigt eine „Carbonara“, weshalb man diese als Salsa bezeichnen würde (- wenn man es aber genau nimmt, ist die Carbonara gar keine Soße. Die Köhler, daher stammt diese Zubereitungsart, kochten die Pasta, kippten die anderen Zutaten dazu und rührten einmal um). Condimento (zu deutsch: Würze, Gewürz, Sauce, Dressing, Pep) ist ein Begriff, der auch im Bezug auf Salat verwendet wird. So wie der Salat mit einer Sauce auf der Basis von Olivenöl „angemacht“ wird, so gibt es auch für die Pasta eine Vielzahl von Soßen auf Ölbasis. Die wohl bekannteste ist die „Aglio, Olio e Peperoncino“ (Öl, Knoblauch und getrocknete Chilischoten), gefolgt vom Pesto.

Es ist eine deutsche Unart, die Pasta nach dem Kochen mit kaltem Wasser abzuschrecken. Die Grundform des Condimento ist eigentlich ein Pflichtprogramm für jede Pasta-Zubereitung: Nach dem Abgießen sollte die Pasta kurz ausgebreitet und in ein wenig gutem Olivenöl geschwenkt werden. Diese Prozedur sollte nicht auf dem Herd stattfinden, denn das Öl soll nicht zu heiß werden, um seine geschmacklichen und inhaltlichen Werte nicht zu verlieren. Danach verklebt die Pasta nicht mehr und ein gutes Öl verleiht der Pasta einen hauchzarten, feinen Geschmack. Ein guter Grund, warum man in Italien Pasta erst einmal ohne Sauce, also „in bianco“ kostet.

Welche Sauce, welche Pasta?
Regel: Flüssige Sauce – lange Pasta. Dickflüssige Sauce – kurze Pasta.

Tatsächlich sind lange, dünne Pasta wie zum Beispiel Spaghetti oder Spaghettini besser geeignet, Flüssigkeit aufzunehmen als etwa Penne oder Farfalle. Kurze Nudelformen wie Fusilli oder Conchiglie wurden eigens dafür gemacht, große Mengen an Sauce aufzunehmen. Ideale Begleiter für Lachs- oder Thunfischfilets, Garnelen und Venusmuscheln, aber auch Zucchini, Auberginen oder Fleisch und Pilze sind die allseits bekannten Tagliatelle. Die filigranere Pasta „Pastina“ wird in der Regel für Suppen oder als Beilage für andere Gerichte serviert.

 

Pasta - Beim Italiener in der Pfalz genießen
Pasta – Beim Italiener in der Pfalz genießen

In der „echten“ italienischen Pasta-Küche ist Sahne eigentlich gar nicht vorgesehen, das sind eingedeutschte Varianten. Tatsächlich hat Sahne die Eigenschaft, den feinen Geschmack der Pasta zu übertönen und zu entfremden. Beim Käse sieht es anders aus: Der Pecorino (Schafskäse) sowie der Grana Padano und der Parmigiano-Reggiano passen sehr gut zu den verschiedenen condimenti – also zu den Saucen auf Ölbasis. Auch haben sich einige Käse-Saucen etabliert, unter anderen „quattro formaggi“ sowie Gorgonzola-Sauce.

Olivenöl

Olivenöle - Condimento
Olivenöle – Condimento

Was macht ein gutes Öl aus? Wie erkennt man, ob es ein gutes italienisches Produkt ist? Muss es immer ein „Extra Vergine“ (kaltgepresstes Olivenöl) sein, und was ist das überhaupt?

Schon auf den Tischen der Römer durften Oliven nicht fehlen. Die Olivenfrucht besteht aus 15% bis 35% Öl, 35% bis 40% Wasser sowie aus Zellulose, Proteinen und Zucker. Die Mengen unterscheiden sich sehr nach der Art der Olive, sowie auch das Verhältnis der mehrfach ungesättigten, einfach ungesättigten und gesättigten Fettsäuren im Öl. So mild die aus Oliven gewonnenen Öle auch sind, jede Olivenart bringt unter den gegebenen Umwelt- und Wachstumseinflüssen einen besonderen Eigengeschmack hervor. Am deutlichsten sind diese Unterschiede natürlich am Geschmack der unverarbeiteten Olive zu erkennen. Die Vielfalt ist erstaunlich: Allein in Italien wachsen über zehn verschiedene Sorten von Oliven.

Nach der Ernte und Reinigung der Oliven werden diese beim Mahlen zerkleinert. Eine Emulsion aus Wasser und Öl entsteht, und eine Masse (die sogenannte Gramolatur), aus der mittels Presse oder Schleuder weiteres Öl gewonnen wird. Das aus der ersten Pressung gewonnene Öl kommt nach der Filterung als „Extra Vergine“ auf den Markt. Um ein hochwertiges Öl zu erhalten, darf die Temperatur der Olivenmasse zu keinem Zeitpunkt der Verarbeitung die 27 Grad-Marke überschreiten – so die Vorschrift der EU für kaltgepresstes Olivenöl. Das Öl hat zunächst eine trübe Farbe und wird durch mehrere Filterprozesse klar und rein. Ungefiltertes Öl gibt es kaum zu kaufen, weil der Wasseranteil die Haltbarkeit verringert. Eigentlich schade, denn viele Kenner bevorzugen das trübe, ungefilterte Öl und schreiben ihm eine höhere Qualität zu.

Gutes Öl erkennen
Seit es eine EU-Kennzeichnung gibt, sind die Etiketten auf den Flaschen auskunftsfreudiger und zuverlässiger denn je. Zunächst muß bei einem guten Öl eines der 3 EU-Kennzeichen vorhanden sein (geschützte Ursprungsbezeichnung, biologischer Anbau oder geschützte geographische Angabe). Es folgen Herkunftsort und die Verkaufsbezeichnung, wie zum Beispiel „Olio Extra Vergine Di Oliva“. Auch darf der Name des Herstellers und dessen Firmensitz nicht fehlen. Weitere Angaben wie Herstellungsdatum, Mindesthaltbarkeitsdatum und Produktionscharge folgen auf der Rückseite der Flasche – auf dem zweiten Etikett. Viele Hersteller geben hier auch in einer Tabelle die Nährwerte des Öls an – dies ist die einzige der genannten Angaben, die nicht obligatorisch ist.

 

Die kulinarischen Regionen

Ligurien und die Toskana-Küste

Wie jede Küste sind auch in Italien die Speisekarten der Fischerdörfer geprägt vom Fischfang. Unverwechselbar „ligurisch“ sind die Kräuter, die zum Einsatz kommen, die jedes Gericht intensiv und aromatisch würzen. Aus Ligurien stammt auch das Pesto. Die Küche Liguriens ist sehr gemüselastig – die „magro“: Schlichtheit – wird durch liebevolle und zeitaufwendige Zubereitung wieder wett gemacht.

Po-Ebene

Arancini di riso - Rezept
Arancini di riso – Rezept

In der Po-Ebene mit den Regionen Venetien, Emilia-Romagna und der südlichen Lombardei findet auf den feuchten Feldern der Reisanbau hervorragende Vorrausetzungen. Eine intensive Weidewirtschaft liefert Fleisch, Milch und Sahne. Typisch für die Region Italiens sind die bei niedriger Hitze mit Tomaten geschmorten Rind- und Kalbfleischgerichte, wie z.B. Ossobuco. Butter wird eher verwendet als Olivenöl. Die Emilia-Romaga ist die Region in der hausgemachte Pasta, Lasagne, Tortellini und Tagliatelle am häufigsten zu finden sind.

Alpengebiete

Die Alpenküche ist wie überall deftig und sättigend – Knödel, Butter, Speck, Käse, Brot, Süßwasserfische und viele Dolce: Nachspeisen, sind auf dem Speiseplan zu finden. Die berühmteste Köstlichkeit aus dem Piemont ist unumstritten der weiße Trüffel.

Toscana, Umbrien und die Marken

Ossobuco alla milanese: Ein typisches Gericht der Po-Ebene - Rezept. Foto: Naotake Murayama
Ossobuco alla milanese: Ein typisches Gericht der Po-Ebene – Rezept. Foto: Naotake Murayama

Anspruchsvolle Einfachheit – so könnte man die Küche bezeichnen. Es wird viel mit Olivenöl gekocht, als Antipasti gibt es Wurst und Schinken, Tomaten und Hülsenfrüchte spielen in der Küche eine wichtige Rolle. Viel gegessen werden Fleisch vom Rost oder am Spieß gebraten, wie das „Bistecca alla fiorentina“, das über Holzglut gegrillt wird, und die Fischsuppen, die entlang der Küste Tradition haben.

Latium und Sardinien

Typisch für die Küche um Rom sind ungekünstelte kräftige und gehaltvolle Fleischgerichte, in Sauce geschmort, gebraten in Schmalz und Speck. Hier wird auf Kaffee besonderen Wert gelegt. Die sardische Küche basiert auf wenigen Grundzutaten.

Abruzzen, Molise, Apulien

Gemeinsames Merkmal dieser Regionen sind die Schäfer, die mit Ihren Herden umherzogen und nicht nur Fleisch und Käse, sondern auch Kochrezepte brachten. Apulisches Olivenöl und Peperoncino werten einfache Gerichte auf und verleihen den nötigen Pep.

Kampanien und Basilicata

Calamari ripieni - Rezept
Calamari ripieni – Rezept

Schlichte Zutaten und würzige, originelle Gerichte sind charakteristisch für diese Regionen. Bestes Beispiel: Die neapolitanische Pizza. Die Vielvalt der Pasta ist besonders in Neapel beachtlich. Tomaten, Gemüse und Käse gehören zu jedem Essen, dazu ein unglaublich hoher Verbrauch an höllisch scharfen Peperoncini.

Kalabrien und Sizilien

In diesen südlichen, kargen Regionen steht die Ziegen- und Schafszucht im Vordergrund. Um die Milch haltbar zu machen wird Käse produziert. Auch hier wird die würzige und scharfe Küche geschätzt. Fischfang ist von großer Bedeutung, Schweinefleisch und Würste werden zu Auberginen und Tomaten gegessen. Üppige Süßspeisen sowie Zimt und Rosinen in pikanten Gerichten verraten den orientalischen Einfluss.

 

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