Kartoffelwaffeln aus rohen Kartoffeln mit Kräuterdipp

Kartoffelwaffeln ist kein typisches Pfälzer Gericht, eher eine Abwandlung der Pälzer Grumbeerpannekuche. Kartoffelwaffeln werden gerne auf Weihnachtsmärkten angeboten, sie sind aber auch zuhause unkompliziert und einfach herzustellen. Für ein Büffet, zum Brunch oder zur Weinprobe stellt man das Waffeleisen gut zugänglich auf und jeder kann au point die Köstlichkeit zubereiten.

Pfälzer Kartoffelwaffeln
Pfälzer Kartoffelwaffeln

Zutaten: 70 Gramm Margarine, 4 Eier, 150 Gramm Mehl, 1 Karotte, 1 Zwiebel, 400 Gramm Kartoffeln
50 Gramm Haferflocken, evtl. Speckwürfel. Zum Würzen Salz, Pfeffer, Muskat und evt. Kräuter wie Majoran oder Petersilie. 1 Waffeleisen.

Zubereitung:
Schritt 1: Gemüse fein reiben (oder im Tupper-Mixer schreddern)
Schritt 2: Alle Zutaten in der Reihenfolge wie in der Zutatenliste angegeben verrühren. Ist die Masse zu feucht gibt man Haferflocken dazu, bis die gewünschte geschmeidige Konsistenz erreicht ist.
Speckwürfel kann man sofort oder auch später zum Teig geben, nachdem man eine „vegetarische Hälfte“ gebacken hat.

Das Waffeleisen leicht ölen und portionsweise knusprige Waffeln backen.

Abwandlung: Geraspelte Zucchini, TK-Erbsen, Lauch oder Mais in den Teig mischen.

Die Kartoffelwaffeln passen als Beilage zu Gulasch, zu Kräuter,- und Knoblauchdips oder zu geräuchertem Lachs mit Creme fraiche und Dill. Als „kleine Häppchen“ die Herzen teilen. Ideal als Snack zum Wein oder kühlen Bier.

 


Zu den Kartoffelwaffeln passt dieser Kräuter-Dip mit Dill

Zutaten: 500 g Magerquark, 150 g Crème fraîche, 125 g Salatmayonnaise, 1 Bund Dill , etwas Petersilie und Schnittlauch, ein paar Tropfen Zitronensaft, Edelsüß-Paprika, Salz und Pfeffer.

Zubereitung: 500 g Magerquark mit 150 g Crème fraîche und 125 g Salatmayonnaise mit dem Schneebesen cremig rühren. Nacheinander den kleingeschnittenen Dill, Petersilie und Schnittlauch, Zitronensaft, Edelsüß-Paprika, Salz und Pfeffer darunter rühren und kühl stellen.


 

Dill
Dill

Apropos Dill

Dill hat sich in der deutschen Küche mit seinem extravaganten Aroma einen festen Platz erobert. Hat man Dill nicht frisch zur Hand, kann man sich sehr gut mit der getrockneten Variante behelfen. Grobes Meersalz und Dill bestimmen zB. den Geschmack des Graved Lachs. Auch in Kombination mit Säure und Zucker entfaltet Dill ein feines Aroma, z. B. in Marinaden für Fisch oder Gemüse. Dill schmeckt in Quark- und Eierspeisen, zu grünen Bohnen, Lauch, Möhren und im Gurkensalat. Dill ist wahrlich ein zartes Pflänzchen und sollte nicht mitgegart werden.

Aber Dill kann noch viel mehr. Als Heilkraut wird er sehr geschätzt. Helfen soll er bei Appetitlosigkeit, gegen Blähungen, Magenbeschwerden und Schlaflosigkeit. Dillwickel, warmes Öl und frischer Dill, sollen gegen Geschwüre helfen.

 

Welche Kartoffel für welches Gericht?

Kartoffeln werden je nach Stärkegehalt in drei verschiedene Kategorien unterteilt: festkochend, vorwiegend festkochend und mehlig kochend.

Zutaten für einen Kartoffelsalat
Zutaten für einen Kartoffelsalat

Der Stärkegehalt der Kartoffel ist maßgeblich für die Konsistenz der Kartoffel in gekochtem Zustand. Je mehr Stärke eine Kartoffel enthält, desto lockerer wird sie. Mehlige Kartoffeln sind demnach trockener und weicher als die festkochende Variante. Diese ist schnittfest und saftig und hat einen kernigen Biss sowie eine feine Struktur. Die Alternative ist die vorwiegend festkochende Kartoffel, die kann man für fast jedes Gericht verwenden.

Ausnahme: Kartoffelsalat wird nur mit festkochenden Kartoffeln wirklich gut und Pürre nur mit mehligen Kartoffeln luftig und locker.

Mehlig kochende Kartoffeln sind geeignet für Püree, Gnocchi, Knödel, Kroketten, Kartoffelsuppe, Ofenkartoffeln und Aufläufe.

Vorwiegend festkochende Kartoffeln sind geeignet für Salzkartoffeln, Pellkartoffeln, Aufläufe, Rösti, Puffer, Pommes Frites, Bratkartoffeln und Eintöpfe.

Festkochende Kartoffeln sind geeignet für Bratkartoffeln, Kartoffelsalat und Gratin.

Warum passen Kartoffeln gut zum Wein? Kartoffeln ist ein basisches Lebensmittel und gleicht die Weinsäure im Körper aus.

 

Quelle: teilweise Edeka

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