StartseiteEdenkoben"Museum für Weinbau und Geschichte"

"Museum für Weinbau und Geschichte"

Der Weg vom Glas zum Mund ist kurz, aber der Weg vom Rebstock bis in das Fass und in die Flasche lange und recht beschwerlich.

Wie viel Arbeit steckt in einer Falsche Wein?  Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die Weintrauben in hölzernen Hotten auf dem Rücken gesammelt und getragen. Es gab ausschließlich die Handlese. Noch im Weinberg haben die Klein-Winzer ihre Trauben verkauft um sich die Mühe der Heimfahrt zu sparen. Die Holzfässer, in denen der Wein gelagert wurde,bedurften der sorgfältigen Pflege, damit sie während des Leerstands nicht schimmelten.
Das Fass wurde gebürstet und anschließend verbrannte man in Schwefel getränkte Papierstücke darin.
Die Arbeit war damit aber noch nicht getan. Die Weiterverarbeitung an der Kelter war ebenfalls harte Arbeit. Über eine eiserne Spindel wurden Holzplatten zusammengedreht, um die Trauben zu pressen. Eine Knochenarbeit, die sich für die Bauern erst nach dem „Herbst“, also nach der Weinlese auszahlte. Zu Martini kam die Bezahlung für die abgelieferten Trauben.
Das Museum für Weinbau und Stadtgeschichte Edenkoben/Pfalz hat viele dieser Originalgeräte gesammelt. Wer eine Führung mitmacht, kann sich von Hubert Minges erklären lassen, wie der Wein abgefüllt, die Flaschen gereinigt und etikettiert wurden.

Informationen über Edenkoben

Regionen

  • Südpfalz
HTML Code generieren Drucken
<iframe src="https://www.pfalz-info.com/edenkoben/museum-fuer-weinbau-und-geschichte-13974/?shared=iframe&device=tablet" width="" height=""></iframe>