Burg Lichtenberg

Burg Lichtenberg bei Kusel ist mit 425 m Länge eine der größten Burganlagen Deutschlands.

Die Schönheit der Burg im Herzen des Pfälzer Berglandes wird oft bewundert. Sie wurde nie vom Feind zerstört, jedoch vor rund 200 Jahren von einem Brand heimgesucht, durch den die Lichtenberg zur Ruine wurde. Allerdings eine Ruine, in der es Einiges zu entdecken gibt.

Schon der Beginn, ganz am Anfang, war ein klarer Verstoß gegen das Baurecht. Die Grafen von Veldenz hatten um das Jahr 1200 keine Genehmigung eine Burg auf den Besitz der Bischöfe von Reims zu stellen. Sie scherten sich nicht darum und bauten trotzdem; das Land nahmen sie in diesem Zuge gleich mit in Besitz.

Die Burg ist ganzjährig geöffnet. Regelmäßige Burgführung finden von April von Oktober an Sonn- und Feiertagen jeweils um 15.00 Uhr statt. Führungen sind nach Vereinbarung jederzeit möglich.

Heute finden hier zahlreiche Veranstaltungen statt: Motorradgottesdienst, Kräutermarkt, Mittelaltermarkt, Weihnachtsmarkt, Konzerte u.a.

 

MUSEEN auf Burg Lichtenberg

Pfälzer Musikantenland-Museum in der Zehntscheune

Mitte des 19. Jahrhunderts bis etwa zu Beginn des 2.Weltkrieges verließen die Westpfälzer Musikanten in Gruppen ihre Heimat, um in fast allen Teilen der Welt zu musizieren. Damit verdienten sie den Unterhalt für ihre Familien zuhause. Viele hundert Musiker bereisten beständig die Welt und manch einer wurde auch berühmt. Der Erdesbacher Georg Drumm beispielsweise schreib „Hail America“, der Zeremonienmarsch des weißen Hauses. Erleben sie im Musikantenland-Museum die Originalmusik komponierender Meister über Kopfhörer. Große Diorahmen mit lebensnahen Szenen aus der Geschichte der Wandermusikanten veranschaulichen deren Alltag. Als besonderes Bonbon ist im Museum die größte TUBA der Welt ausgestellt.

Naturschau in der Zehntscheune

Zweigstelle des Pfalzmuseum für Naturkunde Bad Dürkheim

In der wieder aufgebauten Zehntscheune von Burg Lichtenberg beherrscht das Wurzelwerk einer 130 Jahre alten Fichte den Raum des naturkundlichen Museums. Die Besucher können sich die weit ausbreitenden und dabei ganz fein verästelten Wurzeln von allen Seiten betrachten und als ein „Natur-Kunstwerk“ bewundern. Ein Terrarium mit bei uns lebenden, nicht einheimischen Tierarten sowie ein Terrarium mit Gelbbauchunken bringen Leben in das Museum.

Urweltmuseum Geoskop

Außenstelle des Pfalzmuseums für Naturkunde Bad Dürkheim

Der Besucher erfährt die erdzeitlich-geologische sowie die jüngere Geschichte des Pfälzer Berglandes. Daher finden sich im GEOSKOP nicht nur Fossilien im Alter von bis zu 290 Millionen Jahren, es wird auch die Entwicklung des Bergbaus dieser Region vorgestellt. Das Rad der Zeit wird um 290 Millionen Jahre zurückgedreht und bringt uns in das Rotliegende, eine Epoche im Zeitalter des Perms.
Die Urpfalz liegt weit südlich, nahe der Äquatorlinie im tropisch warmfeuchten Klima. In den Süßwasserseen schwimmen bis zu drei Meter lange Haie und große krokodilähnliche Amphibien. Die Ufer sind von hohen Schachtelhalmbäumen gesäumt und riesige Farnlaub- und später auch Nadelholzbäume bedecken weite Teile der Landschaft. Anhand von naturgetreu nachgebildeten Tieren können die Besucher eine Reise in die Urzeit antreten.

Öffnungszeiten der Museen:
April bis Oktober täglich 10.00 – 17.00 Uhr durchgehend geöffnet, November bis März täglich 10.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 17.00 Uhr

Museumsführungen: Museumsführungen sind nach Vereinbarung jederzeit möglich. Eine Führung dauert ca. eine 3/4 Stunde. Kombinierte Burg- und Museumsführungen sind möglich.

  • "Burg Lichtenberg" bei Thallichtenberg in der Pfalz

  • "Geoskop", Urweltmuseum auf Burg Lichtenberg

  • Westpfälzer Musikant

    Westpfälzer Musikant

Essen + Arrangements

  • Betriebsbesichtigung

Geeignet für Kinder

  • Besonders gut für Kinder geeignet

Regionen

  • Westpfalz
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