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Siebenbrunnen und Burg Diemerstein – Wandern West Alsenborn

Bei dieser Wanderung besuchen wir einige Rittersteine im Pfälzerwald, die uns unter anderem auf historische Orte aufmerksam machen. Obwohl die Oberburg der Ruine Diemerstein nicht zugänglich ist lohnt sich ein Streifzug durch die Umgebung, ein ehemaliger Landschaftsgarten befand sich auf dem Burgberg, viele Reste sind noch zu entdecken. Gegen Ende der Wanderung kann man eine das Labyrinth des Alsenborner Lebenspfad durchlaufen.

Wegstrecke

Unsere Wanderung beginnt am Parkplatz an der Alsenzhalle in Alsenborn. Es geht links auf den Pflasterweg und an der Rekonstruktion der ehemaligen Burg Alsenborn vorbei.

Burg Alsenborn
Die Burg Alsenborn (auch Dieburg genannt) ist vermutlich Mitte des 12. Jahrhunderts als Turmhügelburg in einem sumpfigen Wiesengelände erbaut worden. Ihre Zerstörung erfolgte wahrscheinlich im 13. Jahrhundert. In den 1930er Jahren und 1965 wurden Ausgrabungen vorgenommen. Heute befindet sich auf dem Hügel eine Rekonstruktion.

Einige Meter weiter entspringt die Alsenz, die das nahe Kneippbecken speist.

Alsenz-Ursprung
Die Alsenz entspringt in Alsenborn und füllt gleich zu Beginn ein Kneippbecken und bedient das nahegelegene Schwimmbad. Sie fließt in nördlicher Richtung durch das Nordpfälzer Bergland und mündet nach knapp 50 km in die Nahe.

Wir wenden uns mit dem grün-blauen Balken rechts in die Burgstraße. Kurz darauf geht es links in die Leininger Straße, der wir an der Verzweigung folgen. Einige Meter weiter laufen wir geradeaus in die Diemersteiner Straße und den Blüchersteig hinauf. Am Ortsende wandern wir geradeaus auf dem Schotterweg (nicht durch den Pfeil am Wegzeichen irritieren lassen) in den Wald hinein und passieren die Geldlochhütte. Nach dem Wasserwerk laufen wir geradeaus den Pfad aufwärts. Auf der Höhe unterqueren wir die Autobahn und erreichen das Forsthaus Schorlenberg (0:40 h).

Es geht einige Meter nach links, rechts am Funkmast vorbei und links in den Wald. An der Gabelung nach der Kurve halten wir uns rechts. Bald darauf passieren wir den „Platz für Zeit”, der sich oberhalb unseres Weges befindet. In einer scharfen Linkskurve passieren wir die Schmugglersdell, ein Ritterstein rechts des Wegs erinnert an alte Zeiten.

Schmugglersdell
In früheren Zeiten befand sich am Schorlenberg ein Schlagbaum, an dem an der alten Hochstraße Wegzoll erhoben wurde. Um den Zoll zu sparen, machten viele Reisende einen Umweg durch diese Talsenke, die daraufhin den Namen „Schmugglersdell“ erhielt.

An der folgenden Verzweigung geht es links auf den Grasweg. Kurz darauf wandern wir den Pfad hinab zum Siebenbrunnen (1:25 h).

Siebenbrunnen
Der Siebenbrunnen ist eine sogenannte Kluftquelle und der Ursprung des Glasbachs. Die Quelle wurde 1927 gefasst, das Wasser läuft aus sieben Röhren. In den Jahren 1953 und 1974 wurde der Brunnen renoviert und die ganze Anlage 1988 komplett saniert.

Unser Wegzeichen „grün-blauer Balken“ führt an der Quelle vorbei. Etwa 150 Meter weiter geht es rechts den Pfad hinauf. Wir wenden uns links auf den Weg und bald darauf links auf einen breiten Forstweg. Kurz darauf geht es geradeaus den Weg aufwärts und wenige Meter weiter links auf den Pfad, der oberhalb des Glasbachs entlangführt.

Nach einer Weile passieren wir einige Wooge. An der Hütte verlassen wir unsere Markierung und laufen halb rechts auf den unmarkierten Pfad rechts am alten Friedhof vorbei. An der Gabelung kurz darauf geht es rechts, am steinernen Tisch vorbei und einige Meter weiter die Stufen hinauf zur Burgruine Diemerstein (2:25 h).

Burg Diemerstein
Der Erbauer und das Jahr der Errichtung der Burg Diemerstein sind unbekannt. Im Jahre 1216 wurde erstmals ein Rudegar von Dimarstein erwähnt, der sich nach der Burg benannte. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Anlage zerstört und nicht wieder aufgebaut.

Wir laufen durch das Felsentor und auf den Grasweg. In Diemerstein geht es die Straße mit dem weiß-grünen Balken hinauf. Wir verlassen den Ort und wandern den Forstweg entlang. Wir passieren den Hungerbrunnen und folgen an Abzweigungen dem Hauptweg das Diemersteintal hinauf. Vor dem Ende des Tals geht es rechts auf den Pfad Richtung „Enkenbach”. Auf der Anhöhe wenden wir uns rechts auf den Waldweg, der auf einen breiten Forstweg führt. An einer Lichtung bietet sich eine Rast an der Gebrannten Buche an (3:20 h).

Wir folgen weiter dem Forstweg geradeaus zum Müllerstisch (3:35 h).

Müllerstisch
Der Platz am Müllerstisch, einer großen viereckigen Steinplatte als Tisch, ist vermutlich nach einem früheren Förster oder Jäger benannt worden. An dieser Stelle führte der sogenannte Alte Brotpfad vorüber, der kürzeste Verbindungsweg von Enkenbach nach Diemerstein. Die Bewohner ließen ihr Getreide in der Diemersteiner Mühle mahlen, ihr Mehl brachten sie auf diesem Weg zurück zu ihren Höfen.

Bei zwei Abzweigungen laufen wir auf dem Hauptweg geradeaus. Es geht links auf den Teerweg und in einer Kurve geradeaus. Seit einer Weile hören wir bereits die Autobahn, die wir nun auch erneut unterqueren. Wir wenden uns links und kommen aus dem Wald heraus. Links bietet sich eine Rast mit Blick auf Enkenbach an. Bei der folgenden Weggabel geht es links zum Labyrinth (4:05 h).

Labyrinth am Alsenborner Lebenspfad
Das Labyrinth ist Bestandteil des Alsenborner Lebenspfads, einem 4,5 km langen Rundweg, der an der Alsenzquelle beginnt. Er wurde im April 2008 eingeweiht. Das Labyrinth weist einen Durchmesser von 24 Meter aus, der Weg innerhalb des Irrgarten hat eine Länge von einem Kilometer.

Wir wenden uns nach dem Irrgarten rechts und folgen nun der Markierung des Jakobswegs nach Alsenborn. Am Ende der Josefstraße geht es rechts auf die Durchgangsstraße und geradeaus in die Bergstraße. Wir biegen links auf den Pflasterweg ein, der uns wieder zum Parkplatz bringt (4:30 h).

Schwierigkeit: Mittel, Start / Ende: Alzenhalle Alsenborn, Länge: 16,7 km, Wanderzeit: 4:30 Stunden, Höchster Punkt: 414 m.

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