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Wohnmobil-Stellplätze in der Pfalz

Pfalz-Info.com – Wohnmobilstellplätze. Übernachten im Wohnmobil, Reisemobil oder Campingbus in der Pfalz. Bereisen Sie die schöne Pfalz mit ihren vielen landschaftlichen Facetten mit dem Wohnmobil oder Caravan? Genießen Sie die herrliche Strecke und halten Sie sich an die Regeln. Für das Halten, Pausieren und übernachten im Wohnmobil gibt es genaue Vorschriften.
Hier erhalten Sie eine Auflistung aller Wohnmobil-, Reisemobil- oder Campingbus-Stellplätze in der Pfalz, die in unserer Datenbank über die Einträge erfasst sind.

Wohnmobilstellplätze an einem bestimmten Ort finden Sie im entsprechenden Ortsportrait. WO: Ort eingeben, bei Stadtinfo auf der linken Seite klicken Sie auf „mehr Informationen“. Die Wohnmobilstellplätze sind im Text unten auf der Seite vermerkt oder unter „Übernachten“

Urlaub mit dem Wohnmobil – die große Freiheit?

Einsteigen, losfahren – Urlaub. Bei Wohnmobilreisenden beginnt der Urlaub schon beim Umdrehen des Zündschlüssels – der Weg ist das Ziel. An besonders schönen Plätzen hält man an und macht eine entspannende, erholsame Pause. Ein Picknick ist schnell gerichtet, es ist ja alles an Bord. Halt machen zu können wo immer es einem gefällt, eine Weile vor Ort bleiben um die besonders schöne Landschaft zu genießen, weiter fahren, wenn man genug davon hat – das hat schon auch was mit Freiheit zu tun.

Leider hat diese Freiheit aber auch Grenzen. Nicht jeder Ort ist als Stellplatz erlaubt. Ob sie ihr Fahrzeug abstellen dürfen, hängt davon ab, ob Sie rasten oder bereits campen.

In Deutschland dürfen Reisemobilfahrer wie auch Camper, die mit einem Caravan-Gespann unterwegs sind, auf Rast- und Parkplätzen zur Übernachtung stehenbleiben – „aber ohne Camping-Aktivitäten zu entfalten“,

erläutert Viktoria Groß vom Deutschen Camping Club (DCC) in München

Wohnmobilstellplatze des Angelsportvereins Eußerthal
Wohnmobilstellplätze in der Pfalz

Es dürfen also weder Vorzelte aufgebaut, Markisen ausgefahren oder Liegestühle und Grills herausgeholt werden. Und schon verschwindet das saftig-gegrillte Steak frisch vom Grill im romantischen See, an dem man sich bereits sitzen sah.

Der Grund für dieseRegelung ist, dass der Gesetzgeber das Verweilen dort nur zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit für die Reise zulässt. In der Regel wird dafür ein Zeitraum von bis zu zehn Stunden angenommen, erklärt ADAC-Sprecher Maximilian Maurer in München.

Wer länger stehenbleibt, riskiere einen Platzverweis und ein Bußgeld wegen „wilden Campens“,

sagt ADAC-Jurist Markus Schäpe.

Denn rechtlich sei das eine nicht genehmigte Sondernutzung des Park- oder Rastplatzes „zu Wohnzwecken“, die als Ordnungswidrigkeit eingestuft werde. Diese Regelung gelte auch für das Campen am Straßenrand.

Ist ein Platz durch entsprechende Beschilderung nur für Pkw oder Lkw freigegeben, ist er für Reisemobile tabu, hier darf nicht gerastet werden. Aber: In fast jeder Gemeinde stehen öffentliche oder private Reisemobil-Stellplätze zur Verfügung. Sie sind meist durch ein Parkplatzschild mit dem Zusatzzeichen „Wohnmobil“ gekennzeichnet. Hier kommt zwar das Steak auf den Grill, das Vorzelt darf allerdings immer noch nicht aufgebaut werden.

Beachten muss man auch die Aufenthaltsdauer, denn die ist oft auf wenige Tage beschränkt. Die maximale Verweildauer gilt es im Einzelfall vor Ort zu erfragen.

 

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