Die schönsten Sehenswürdigkeiten in der Pfalz

Luftaufnahme eines Dorfes mit Weinbergen, zentraler steinerner Torbau und roten Ziegeldächern, grüne Felder bis zum Horizont.
Das Deutsche Weintor in Schweigen-Rechtenbach - Foto: Knut Pflaumer, Pfalz Touristik e.V.

Die Pfalz liegt in Rheinland-Pfalz und wird von der Deutschen Weinstraße durchzogen – einer rund 85 Kilometer langen, malerischen Route. Die Region ist ein echtes Highlight für alle, die Natur, Geschichte und Fotografie lieben. Gleichzeitig ist sie eine perfekte Urlaubsdestination für Menschen mit Entdeckergeist, die kulturelle Schätze abseits der großen Touristenpfade erleben möchten.

In dieser Route stellen wir dir bekannte Wahrzeichen ebenso wie geheime Ausflugsziele in Rheinland-Pfalz vor. Es geht nicht darum, jede Minute deiner Reise durchzuplanen, sondern dir Inspiration und praktische Tipps mitzugeben, damit jeder Moment unterwegs zählt. Pack deinen Koffer – und mach dich bereit, die Pfalz zu entdecken.

Stopp 1: Deutsches Weintor

Pfalz denken, Deutsches Weintor sagen. Eine Reise durch die Region wäre ohne dieses ikonische Wahrzeichen unvollständig – besonders, wenn du schöne Landschaften, entspannte Spaziergänge und guten Wein liebst.

Komm am besten früh am Morgen, wenn du einen der schönsten Orte in Rheinland-Pfalz fotografisch festhalten möchtest. Starte mit einer weiten Aufnahme und nutze den Torbogen als natürlichen Rahmen. Geh anschließend näher heran und fokussiere dich auf Details im Sandstein – das verleiht deinen Bildern mehr Struktur und Tiefe.

Falls ein Bus, ein Straßenschild oder eine zufällige Person den perfekten Moment stört, kannst du später ganz einfach Objekte aus Bildern entfernen – mit einem passenden Fotoeditor bleibt der Fokus genau dort, wo du ihn haben willst.

Stopp 2: Hambacher Schloss

Das Hambacher Schloss thront oberhalb von Neustadt und öffnet den Blick weit über die Landschaft. Es ist eng mit dem Hambacher Fest von 1832 verbunden, als sich hier Tausende Menschen versammelten, um für Freiheit, Rechte und nationale Einheit einzutreten. Urlaub in der Pfalz – Tipps empfehlen diesen Ort besonders allen, die Geschichte lieben, sie aber nicht auf trockene oder langweilige Weise erleben möchten.

Geh zuerst eine langsame Runde über die Terrassen. Lass die Weite wirken. Danach lohnt sich ein Besuch der Ausstellung im Inneren – eine gute Pause für die Augen nach dem hellen Tageslicht draußen.

Fotografisch funktioniert eine klare Abfolge gut: ein weites Bild mit „Schloss + Weinberge + Himmel“, danach Details, die die Stimmung tragen. Fahnen, Steinstrukturen oder Menschen, die am Geländer innehalten, erzählen oft mehr als ein perfektes Panorama.

Stopp 3: Dom zu Speyer

Nach den offenen Ausblicken am Hambacher Schloss geht es weiter nach Speyer. Der monumentale Dom aus dem 11. Jahrhundert setzt einen ganz anderen Rhythmus und wirkt fast entschleunigend. Beginne mit dem Außenbereich: Geh langsam einen Halbkreis um das Gebäude und beobachte, wie sich die Türme gegen den Himmel staffeln. Betritt den Dom erst, wenn das Licht draußen härter wird.

Der Dom zu Speyer zählt zu den schönsten Pfalz Sehenswürdigkeiten für Reisefotografie – auch ohne fotografische Vorkenntnisse. Mach zunächst eine frontale Aufnahme für Symmetrie und Ruhe. Danach lohnen sich Details: Bögen, Steinoberflächen und der gleichmäßige Rhythmus der Säulen. Informiere dich vor Ort über zugängliche Türme oder Sonderbereiche – sie können deiner Bildserie zusätzliche Perspektiven und Abwechslung geben.

Stopp 4: Burg Berwartstein

Die Burg Berwartstein gehört zu den außergewöhnlichsten Anlagen der Region – unter anderem, weil sie bis heute bewohnt ist. Du erkundest hier also nicht einfach nur eine Ruine, sondern betrittst einen lebendigen Ort, der seinen Charakter und Geist bewahrt hat.

Der Aufstieg ist kurz und gut machbar. Geh ihn in ruhigem Tempo an und behalte im Hinterkopf, dass die steinernen Stufen nach Regen rutschig sein können. In der Regel ist die Burg von März bis Oktober täglich geöffnet. Von November bis Februar öffnet sie meist samstags und sonntags.

Für Fotos lohnt es sich, mit einer weiten Perspektive zu beginnen, sodass die Burg scheinbar aus dem Felsen herauswächst. Wechsle anschließend zu Details wie Schmiedeeisen, Türrahmen oder der rauen Steinstruktur. Eine Person im Bild hilft, die Dimensionen zu zeigen – ganz ohne gestellte Pose.

Stopp 5: Kalmit

Mit rund 673 Metern ist die Kalmit der höchste Punkt im Pfälzerwald. Wenn du Natur liebst und ein bisschen Bewegung nicht scheust, ist dieser Ort ein Muss während deines Urlaubs in der Pfalz. Der einfachste Startpunkt ist der Wanderparkplatz Kalmit. Von dort führt ein gut ausgebauter Waldweg in kurzer Zeit hinauf zum Gipfelbereich.

Bei gutem Wetter und klarem Himmel erwartet dich hier eines der eindrucksvollsten Panoramen der gesamten Region. Für eine entspannte Pause kannst du zum Kalmithaus gehen – ideal für ein warmes Getränk und eine unkomplizierte Mahlzeit. Prüfe vorab die aktuellen Öffnungszeiten auf der offiziellen Website, da die Bewirtung saisonal variieren kann.

Ein praktischer Zusatz: Von Mai bis Oktober fährt der Wanderbus (Linie 503) an Sonn- und Feiertagen von Neustadt über Maikammer bis zum Parkplatz. Eine gute Option, wenn du keine Lust hast, selbst eine kurvige Bergstraße zu fahren.

Fazit

Ein Urlaub in der Pfalz entfaltet seinen Zauber am besten, wenn du ihn als Route voller Überraschungen begreifst – nicht als starre To-do-Liste. Starte am Tor der Weinstraße, steige hinauf zum Hambacher Schloss für Ausblicke mit historischer Tiefe und finde in Speyer einen Moment der Ruhe und Größe. Die Burg Berwartstein bringt Dramatik ins Spiel, während die Kalmit dir die Vielfalt und Weite der Natur zeigt.

Halte deinen Zeitplan flexibel. Überprüfe Öffnungszeiten am Vorabend, besonders in den Wintermonaten. Und lass bewusst Raum zwischen den offiziellen Pfalz Sehenswürdigkeiten – oft sind es gerade die ungeplanten Momente, die eine Reise wirklich unvergesslich machen.

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