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Regionale Produkte – Direktvermarkter

Pfalz-info.com – Regionale Produkte und Direktvermarkter in der Pfalz. Hofläden sind immer gefragter, nicht nur frisches Obst und Gemüse vom Bauern ist sehr beliebt sondern auch, oder speziell, frische Fleisch- und Wurstwaren. Die Hofläden und Bauernhöfe haben sich meist gut organisiert und bieten die Produkte gemeinsam an. So sparen Sie als Kunde Zeit beim Einkaufen, haben weniger Anfahrtskosten und genießen ein gut sortiertes Sortiment frischer, gesunder Ware zum fairen Preis.

Pfälzer Spezialitäten – Regionale Produkte

Pfälzer Äpfel

Ob süß oder säuerlich, knackig grün oder saftig rot: Äpfel sind der Deutschen liebste Frucht. Gut 23 Kilogramm pro Kopf pro Jahr werden in Deutschland verzehrt. Äpfel sind der ideale Snack für unterwegs, denn sie sind Durstlöscher und gesunder Energieträger in einem.

Für die wichtigsten Apfelsorten gibt es genaue Vorgaben die zeigen, dass der Apfel auch wirklich reif ist. Anhand von Zuckergehalt, Fruchtfleischfestigkeit und der Stärkeabbaustufe kann der Reifegrad und damit der Erntetermin ermittelt werden.

Klasse statt Masse! So könnte das Motto der Pfälzer Obstbauern lauten. Nur attraktive und gesund vom Baum geerntete Früchte lassen sich gut verkaufen. Deshalb ist im Sommer viel Handarbeit angesagt. Überzählige, beschädigte und kleine Früchte werden mit der Hand entfernt, als Folge davon sind die verbleibenden Früchte besser ernährt. Überzählige Triebe werden im Sommer ebenfalls entfernt, so dass die Äpfel mehr Sonnenschein bekommen. Mehr Sonne bedeutet mehr Geschmack! Durch die intensivere Sonneneinwirkung wird mehr fruchteigener Zucker produziert, der mit der fruchteigenen Säure entscheidend für die Geschmacksausprägung ist.

Der Gesundheitswert von Äpfel wurde immer schon sehr hoch eingeschätzt, enthalten sie doch eine ganze Reihe von Vitaminen. Angefangen vom Vitamin C über Vitamin B zu Folsäure. An Mineralstoffen sind hauptsächlich Kalium, Magnesium, Calcium und Phosphor enthalten. Ergänzt wird dieser Nährstoffcocktail durch sogenannte sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe und wertvolle Ballaststoffe.

Erntekalender
Erntekalender: Raute = Haupterntezeit

Pfälzer Apfelgenuss
Im Spätsommer bis in den frühen Herbst beginnt die Apfelernte und die knackigen saftigen Äpfel können in den Hofläden der Region gekostet und eingekauft werden. Auch als Apfelsaft sind Südpfälzer Äpfel ein Geschmackserlebnis. Erntefrisch werden die Äpfel bei einem Abfüller in der Region gepresst und in Flaschen oder Bag-in-Box-Systeme abgefüllt. Südpfälzer Apfelsaft erhalten Sie direkt beim Erzeuger, in zahlreichen Hofläden und in ausgewählten Supermärkten. Apfelgenuss pur, das ist auch der erfrischende Direktsaft-Apfelschorle der Bellheimer Brauerei. Der Naturschutzverband Südpfalz e.V. setzt sich seit Jahren aktiv für den Erhalt von Streuobstwiesen ein. Das von den ehrenamtlichen Helfern geerntete unbehandelte Obst wird zu Apfel- und Birnensaft verarbeitet und unter dem Namen Bienwaldsaft vermarktet. Auf dem Entdeckungspfad durch die Streuobstwiesen lernen Sie die Vielfalt dieses menschengemachten Ökosystems kennen und können Natur pur mit allen Sinnen genießen. Auf den interaktiven Schautafeln erhalten Sie Informationen über den erstaunlichen Artenreichtum und die wohlschmeckenden Obstsorten der Streuobstwiesen. Der Wegverlauf ist mit einem Apfelsymbol gekennzeichnet.

Wer Äpfel aus dem eigenen Garten, von der Wiese oder von einer Streuobstwiese in flüssiger Form genießen möchte, kann die Früchte im Spätsommer und frühen Herbst nach Schifferstadt bringen. Dort werden sie vom Verein der Garten- und Blumenfreunde mit einer mobilen Presse in einen naturbelassenen, naturtrüben und naturreinen Saft gepresst. Abgefüllt wird in ein Bag-in-Box-System. Quitten werden zum Ende der Saison ebenfalls gepresst. Die Press-Aktion beginnt jeweils um die letzte Augustwoche, je nach Reife der Äpfel. Die genauen Anliefertermine und Versaftungszeiten erfahren Sie bei der
Anmeldung.
Nähere Informationen und Anmeldung:
Bernd Frank, 06235/5342,

Lagerung
Durch richtige Lagerung der Äpfel lässt sich der Prozess des Verderbens verlangsamen. Ideal ist ein luftiger, kühler Kellerraum mit hoher Luftfeuchtigkeit und Temperaturen zwischen zwei und sechs Grad. Bekommen die Früchte Frost ab, verderben sie innerhalb kürzester Zeit.

Die Äpfel zum Lagern locker auf Papier, Holzborden oder Brettern verteilen, sodass sie sich möglichst nicht berühren. Kontrollieren Sie die Äpfel regelmäßig auf braune Stellen oder Fäulnis und sortieren Sie faule aus. Je später im Jahr die Äpfel geerntet werden, desto länger sind sie lagerfähig. Wer keinen geeigneten Kellerraum hat, kann als Alternative die Früchte in Plastikbeuteln lagern. Die Beutel verhindern das Austrocknen der Früchte, das von den Äpfeln „ausgeatmete“ Kohlendioxid reichert sich im Beutel an und erzeugt ein günstiges Kleinklima. Am besten lagern sie die Früchte kühl und stechen mit einer Nadel kleine Löcher in die Beutel, damit überschüssige Feuchtigkeit entweichen kann.

Äpfel und Gemüse nicht nebeneinander lagern
Da Äpfel während der Lagerung das natürliche Reifungsgas Ethylen verströmen, sollten sie nicht neben Gemüse gelagert werden. Ausnahmen sind einige Ethylen-unempfindliche Arten wie Blattgemüse, Lauch und Pilze.

Rezepte


Pfälzer Feldsalat

Feldsalat-Hochburg im Westen
Mit fast 40 Prozent der Ackerfläche ist Rheinland-Pfalz die Hochburg des Feldsalat-Anbaus in Deutschland, gefolgt von Baden-Württemberg (30 Prozent) und Niedersachsen (19 Prozent). Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 2.417 Hektar des grünen Blattgemüses angebaut. Damit gehört der Feldsalat unter den Salaten zur zweitwichtigsten Kultur im Freilandanbau (18 Prozent) – nur knapp hinter dem Eisbergsalat, der mit 27 Prozent* den ersten Platz belegt.

Unter den Salaten ist der Feldsalat einer der beliebtesten. Mit einem fast doppelt so hohen Vitamin-C-Gehalt wie Kopfsalat stärkt er die Abwehrkräfte und unterstützt so das Immunsystem. Der Feldsalat ist auch bekannt als Rapunzel, Sonnwirbel, Ackersalat oder in der Eifel als Mäuseöhrchen. Wo kommt er her aus welcher Familie? Botanisch gesehen gehört Feldsalat zur Familie der Baldriangewächse. Die darin enthaltenen ätherischen Baldrian-Öle verleihen dem knackigen Grün sein typisch nussiges Aroma. Während er auf die Geschmacksnerven besonders anregend wirkt, hat Feldsalat auf das Nervensystem dadurch einen beruhigenden Einfluss, denn Baldrian hilft bekanntermaßen gegen Schlafstörungen und Nervosität. Der Pfälzer Feldsalat wird auf den Wochenmärkten, in Höfen, in den Hofläden und in Supermärkten verkauft.

Rezeptvorschlag


 

Pfälzerwald  Forelle

Bäche, Teiche, Weiher und Seen im Biosphärenreservat bilden eine immense Vorratskammer für Süsswasserfische wie z.B. Bachforelle, Saibling, Karpfen, Barsche und Hechte. Fische aus quellreinen Gewässern und ohne zufüttern von Antibioka ermöglichen eine ausgewogene, kalorienarme aber eiweißreiche Ernährung. Fischzuchten gibt es z.B. in Fischbach bei Dahn und im Eußerthal.

Bezugsquellen z.B. Petri Hof Anglerpark, Seehaus Forelle

 


 

Glanrind

Das Glanrind ist eine traditionelle Hausrindrasse, die vorwiegend in Rheinland-Pfalz beheimatet ist. Nachdem die Rasse fast ausgestorben war, hat sich der Bestand inzwischen wieder erholt, ist aber nicht mehr reinrassig. Mitte der 1980er wurde ein Verein zur Erhaltung und Förderung des Glanrindes ins Leben gerufen. Mit 25 Kühen begann man den Bestand langsam wieder aufzubauen. Waren früher die Glandrinder gut für die Arbeit, Milch und Fleisch, konzentriert sich die Zucht heute auf die Fleischleistung. Bezugsquellen: Z.B. Bannmühle


 

Pfälzer Kartoffeln/ Pälzer Grumbeere

Die Kartoffel ist reich an leicht verdaulichen Kohlenhydraten, enthält relativ hochwertiges Eiweiß, so gut wie kein Fett, aber nützliche Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe. Wenn das Kraut über der Erde welk wird, sind die Kartoffeln erntereif. Die Kartoffelpflanze ist anspruchslos und gedeiht auf fast jedem Boden, sogar auf leichtem Sandboden. 206 Kartoffelsorten sind vom zuständigen Bundessortenamt in Hannover aufgeführt und zum Anbau zugelassen. Man unterscheidet Speisekartoffeln nach dem Zeitpunkt ihrer Reife: Speisefrühkartoffeln z.B. Pellissimo, sind begehrte Frühkartoffel aus der Pfalz. Sie werden ab Mitte Mai geerntet und sind wegen ihrer zarten Schale und ihres feinen, frischen Kartoffelgeschmacks beliebt. Weitere bekannte Kartoffelsorten sind Gloria, Hela, Saskia, Sieglinde, Fitis, Mirage, die ab Anfang Juni geerntet werden. Am 10. August jeden Jahres ist die erste Kartoffelsaison beendet.

Kochtypen

Festkochend: Festkochende Kartoffeln haben festes, kerniges Fleisch, das beim Kochen seine feste Struktur behält und eine glatte feuchte Schnittfläche zeigt. Sie eignen sich ausgezeichnet für alle Speisen, bei denen dünne feste Kartoffelscheiben gefragt sind: Salate, Gratins, feine Bratkartoffeln, aber auch als Pellkartoffel. Sorten: Pellissimo, Erstling, Nicola, Sieglinde.
Vorwiegend festkochend: Die vorwiegend festkochenden Kartoffeln entwickeln beim Kochen eine mittlere Festigkeit. Sie sind geeignet als Beilage für Gerichte mit Sauce und Dip, als Salzkartoffeln, Pell- oder Bratkartoffeln.
Sorten: Clivia, Désirée, Gloria, Granola, Grata, Hansa, Saskia ect.
Mehligkochend: Diese später reifenden Kartoffeln haben einen höheren Stärkegehalt. Die „Mehligen“ sind zum zerstampfen, Pürieren und Zerkleinern ideal, also für Kartoffelpürree, Suppen, Eintöpfe, Klöße, Knödel, Reibekuchen (Puffer), Kroketten und auch zum Backen in Alufolie. Sorten: Bintje, Hela, Irmgard, Candella, Quadriga, Turdus, Avano und Eurostar.

Bezugsquellen: z.B. Ransbrunner Hofladen, Bärenbrunnerhof

Grüne Stellen abschneiden
Die beliebteste Zubereitungsform in Deutschland sind Salzkartoffeln. Die geschälten Kartoffeln werden in mundgerechte Stücke geschnitten und in gesalzenem Wasser gekocht. Frische, junge Kartoffeln können auch mit Schale verzehrt werden, denn dort stecken viele Nährstoffe. Doch in der Schale steckt auch ein Großteil der giftigen Glykoalkaloide (etwa 90 Prozent). Wer diese Giftstoffe meiden möchte, sollte die Kartoffeln schälen. Besonders wichtig ist das für Kinder und immunschwache Personen, die bei hohen Gehalten an Glykoalkaloiden besonders rasch mit Grippesymptomen und Magen-Beschwerden reagieren. Auch die Ansätze von Keimen sind giftig und müssen großzügig ausgeschnitten werden.

Schonende Zubereitung
Geschälte, zerkleinerte Kartoffeln verfärben sich rasch braun und verlieren dabei einen erheblichen Teil ihres Vitamin-C-Gehalts. Die wertvollen Inhaltsstoffe werden beim Kochen geschont, wenn man Kartoffeln mit wenig Wasser in einem Topf mit gut schließendem Deckel gart. Pellkartoffeln, die mit Schale und unzerkleinert gekocht werden, bewahren ihre Vitamine und Mineralstoffe besonders gut.

Lagern
Wer sich einen Wintervorrat anlegen möchte sollte auf eine hohe Qualität der Kartoffeln achten. Späte Sorten eignen sich grundsätzlich besser als frühe. Einige Tests geben Hinweise auf gute Ware: Die Hälften einer durchgeschnittenen Kartoffel sollten zusammenkleben, wenn sie aneinandergerieben werden. Bei Druck auf eine Kartoffelhälfte darf kein Wasser austreten und beim Kochen müssen sie gleichmäßig weich werden. Der ideale Lagerplatz für Kartoffeln ist trocken, dunkel, luftig und hat eine Temperatur von etwa fünf Grad Celsius. Bei Temperaturen unter drei Grad verwandelt sich ein Teil der Stärke in Zucker. Die Kartoffeln schmecken dann süß. Zu hohe Temperaturen regen die Keimung an.

Rezepte


Pfälzer Kastanien/ Keschde

In der „Keschdezeit“ ist der Pfälzerwald besonders belebt, die meisten Wanderer und Sammler sieht man tief verbeugt. Das Kastaniensuchen hat überhaupt nichts mit hamstern zu tun, im Gegenteil, es geht sehr gemütlich zu. Denn Mangelware ist die Pfälzer Edelkastanie mit Sicherheit nicht. Schnell ist der Beutel oder Korb gefüllt und dann heißt es ran an die Arbeit. Möchte man die Kastanie kochen, muss sie erst geschält und von der Haut befreit werden. Auf dem Rost geht das einfacher, da ritzt man nur die Schale ein.
Empfehlenswert sind die Kastanienmärkte z.B. in Edenkoben, Annweiler und Hauenstein. Viele Köstlichkeiten wie Saumagen mit Kastanienfüllung, Kastanienbrot, Kastaniensuppe oder Keschdeflammkuchen sollten probiert werden. Die Restaurants sind sehr kreativ und bieten schöne herbstliche Menüs dazu an.

Rezepte


 

Lamm und Zicklein

Die richtige Adresse für Lammfleisch in bester Qualität ist der Schäfer selbst. Das beste Fleisch stammt von Schafen und Lämmern, die auf Pfälzer Wiesen weiden. Feinschmecker schätzen Lämmer unter 6 Monaten als Delikatesse. Lammfleisch ist wegen seiner vielen Vitamine und wegen des hohen Eiweißgehaltes gesund und bekömmlich und es lässt sich abwechslungsreich und schmackhaft zubereiten.

Lammfleisch ist sehr vielseitig und schmeckt sowohl gegrillt als auch gebraten oder geschmort hervorragend.
Vor und nach dem Garen: Wenn das Fleisch aus dem Kühlschrank kommt, sollte es erst einmal ruhen, um den Temperaturunterschied vor dem Zubereiten zu verringern. Bei großen Stücken kann das bis zu einer Stunde dauern. Nach dem Garen das Fleisch erneut ruhen lassen, größere Stücke bis zu 15 Minuten, bei kleineren reichen einige Minuten. Dadurch verteilt sich der Fleischsaft und das Fleisch wird zarter. Generell gilt: Lammfleisch sollte nicht zu lange garen, damit es sein Aroma behält und nicht zu trocken wird. Zu dem feinen Aroma von Lammfleisch passen frische Kräuter wie Thymian und Rosmarin sowie Knoblauch sehr gut. Gegrilltes schmeckt besonders würzig, wenn es zuvor einige Stunden in einer Marinade aus Olivenöl und Kräutern eingelegt wurde. Mit Salz sollte man bei Lammfleisch grundsätzlich sparsam umgehen. Welches Fleischstück für welches Gericht? Wie bei anderen Fleischarten eignen sich auch beim Lamm bestimmte Teile besonders gut für bestimmte Zubereitungsarten. Ideal für einen festlichen Braten sind Rücken, Haxe und Schulter. Das Garen braucht je nach Größe viel Zeit, Keule oder Rollbraten benötigen pro Kilogramm etwa eine Stunde, Lammhaxe bis zu zwei Stunden bei Temperaturen zwischen 175 und 200 Grad. Ob das Fleisch gar ist, lässt sich daran erkennen, dass es sich leicht vom Knochen löst. Wer sich nicht sicher ist, kann ein Bratenthermometer benutzen, das die Gartemperatur anzeigt. Bei 70 Grad Kerntemperatur ist das Fleisch gar. Zum Grillen eignen sich vor allem Koteletts aus dem Rücken oder den Brustrippen sowie Beinscheiben aus der Haxe. Sie enthalten in der Regel etwas mehr Fett, so dass das Fleisch schön saftig bleibt. Koteletts aus dem Rücken eignen sich auch hervorragend zum Braten. Dabei das Fleisch bei großer Hitze von jeder Seite nur kurz anbraten – je nach Größe zwischen zwei und fünf Minuten. Für deftige Eintöpfe und Ragouts oder auch das bekannte Irish Stew ist das Fleisch aus Hals und Nacken ideal. Auch für Gulasch ist es gut geeignet, hierfür bietet sich vor allem das Fleisch aus Schulter oder Keule. Lammhack wiederum stammt häufig aus dem Schulterfleisch, ist vielseitig verwendbar und kann zum Füllen von Gemüse ebenso verwendet werden wie für türkische Pizza oder orientalische Hackbällchen.

Tipps für Einkauf und Lagerung
Beim Kauf sollte Lammfleisch eine hellrote Farbe aufweisen und frisch riechen. Ein leicht metallischer Geruch deutet darauf hin, dass das Fleisch nicht mehr frisch ist. Im Kühlschrank hält sich frisches Lammfleisch zwischen zwei und fünf Tagen. Vakuumverpackt und tiefgekühlt ist es sogar bis zu zwei Jahre haltbar. Zum Auftauen in der Vakuum-Verpackung lassen und am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Bezugsquellen z.B. Schäferei Brendel, Schafshof Ruppert


 

Pilzfarm Bärenbrunnermühle

In der Bärenbrunnermühle werden Gourmet-und Heilpilze in Bioqualität gezüchtet. Kräutersaitlinge, Pom Pom blanc, Shiitake, Goldköpfchen und Limonenseitlinge sind im Angebot. Andere Edelpilze (Austernpilze, Buchenrasling etc. ) auf Anfrage. Versand und mehr Informationen

 


 

Pfälzer Spargel

Pfälzer Spargel gedeiht hervorragend in der Rheinebene und kommt Ende April bis traditionell zum 24. Juni [Johanni] auf den Markt. Spargel enthält ätherische Öle, Mineralstoffe, vor allem Phosphat, Eisen und Calzium, dazu Vitamin A und C. Mit 90% Wasser und 20 Kalorien pro 100 g ist der Spargel ein absoluter Schlankmacher. Bruchspargel sind gebrochene und ungleichmäßig dicke Stangen, die ideal für Spargelsuppen und Spargelsalate geeignet sind. Weiß-violetter Spargel wird erst gestochen, wenn die Köpfe, die Erdkruste durchbrochen haben. Diese Sorten schmecken würziger. Grüner Spargel ist besonders dünn und wächst 25 bis 30 Zentimeter aus der Erde heraus. So entwickelt sich das Chlorophyll in den Zellen. Grüner Spargel schmeckt wie Gemüse, erinnert etwas an Erbsen und sein Oberteil ist sehr zart.

Eine Einteilung nach Güteklassen ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, wird aber oft nach der internationalen UNECE-Norm vorgenommen. Der Handel unterscheidet dabei die drei Klassen E (Extra), I und II.

Für die Klasse Extra müssen die Stangen gerade und unbeschädigt und mindestens 16 Millimeter dick sein. Die Köpfe müssen zudem fest geschlossen sein. Spargelstangen der Handelsklasse I sind leicht gebogen, aber nicht krumm, haben geschlossene Köpfe und müssen mindestens zwölf Millimeter dick sein. Zur Klasse II gehören Spargelstangen, die leicht verformt und verfärbt sind, sie dürfen leicht geöffnete Köpfe haben und weniger als zwölf Millimeter dick sein. Für grünen Spargel gelten grundsätzlich die gleichen Anforderungen, allerdings darf er dünner sein. Je gerader und dicker der Spargel ist, desto höher ist seine Handelsklasse und desto teuer ist er. Über Geschmack und Qualität sagen die Handelsklassen nichts aus, man kann problemlos – besonders wenn der Spargel bei der Zubereitung zerkleinert oder püriert wird – Ware der zweiten oder dritten Klasse kaufen.

Lagern
In ein feuchtes Tuch geschlagen hält sich Spargel einige Tage im Kühlschrank. Grüner Spargel lagert am besten stehend in Wasser. Auch das Einfrieren ist problemlos möglich, dazu den gewaschenen und geschälten Spargel am besten portionsweise in Gefriertüten oder -dosen verpacken. Nach etwa sechs bis acht Monaten sollte er unaufgetaut in kochendem Wasser gegart und verzehrt werden.

Wie bereitet man Spargel richtig zu
Spargel immer von oben nach unten schälen, Grünspargel nur dünn am Schnittende. Das trockene Ende am besten abbrechen und nicht abschneiden. Je nach Dicke werden weiße oder violette Stangen 10 bis 20 Minuten in Wasser mit etwas Salz, Zucker und Butter gekocht. Etwas Zitronensaft sorgt dafür, dass der Spargel schneeweiß wird.

Da Spargel einen hohen Wasseranteil hat, verliert der Geschmack beim Kochen in Salzwasser an Intensität. Bei einer schonenden Zubereitung wie beim Garen mit Wasserdampf bleiben mehr Vitamine und Spurenelemente erhalten. Der Spargel kann entweder in einem Topf mit Dampfeinsatz oder in einem speziellen Dampfgarer gedämpft werden. Eine Alternative ist die Zubereitung im Backofen. Mit Puderzucker und Butterflocken bestreut, abgedeckt mit Alufolie, kommen die geschälten Stangen je nach Stärke bei 180 Grad für 30 bis 45 Minuten in den Ofen. Spargel ist auch roh genießbar. Die im Gemüse enthaltene Asparaginsäure entfaltet aber erst durch das Kochen ihren typischen Geschmack.

Der Pfälzer Spargel, wie auch die anderen Gemüse und Obsterzeugnisse, werden in den Höfen selbst, an den Straßen und Supermärkten angeboten.

zu den Rezepten


Wild aus dem Pfälzerwald und Bienwald

Wildfleisch ist ein absolut hochwertiges Lebensmittel mit überzeugenden Vorteilen:

1. Natürliche Lebensweise der heimischen Wildarten
Das Wild kann sich frei bewegen, Sozialkontakte pflegen, Territorialstrukturen aufbauen und sich aus einem reichhaltigen Nahrungsspektrum das Schmackhafteste aussuchen. Keine menschliche Haustierhaltung bietet eine artgerechtere Unterbringung als die Natur selbst.
2. Viele Mineralstoffe und geringer Fettanteil des Wildfleisches
In Wald und Feld ist der Tisch mit vitamin- und mineralstoffreicher Kost großzügig gedeckt. Als echtes Leckermaul zieht beispielsweise das Rehwild von Strauch zu Strauch, um sich einen regelrechten Cocktail aus Kräutern, Früchten und Knospen zu mischen. Daraus ergibt sich beim Wildbret der hohe Mineralstoff- und Vitamingehalt bei gleichzeitig geringem Fettanteil.
3. Kein Transport- und Schlachtstress
Das Wild wird in seiner natürlichen Umgebung erlegt. Transport- und Schlachtstress bleibt den Tieren somit erspart.

Obwohl Wildfleisch fettarm und gut bekömmlich ist, kommt es im Gegensatz zu anderen Fleischsorten in Deutschland eher selten auf den Tisch. Weniger als ein Prozent des gesamten Fleischverbrauchs entfällt auf die verschiedenen Wildarten wie Hirsch, Reh, Wildschwein, Kaninchen, Hase, Ente, Fasan und Taube. Jährlich kommen rund 25.000 Tonnen Wildbret aus deutschen Revieren auf den Markt. Das Fleisch stammt überwiegend aus der Jagd, ein kleiner Teil aus Gatterhaltung.

Rehwild

Verfügbar von Mai bis Januar
Zu dieser heimischen Wildgruppe zählt man Rehböcke, Rehweibchen (Rikken) und Jungtiere (Kitze), deren hellrotes Fleisch natürlich besonders zart und wohlschmeckend ist.

Rotwild

Verfügbar von Juni bis Januar
Das ist der Dachbegriff für Hirsche, Hirschkühe, männliche und weibliche Jungtiere, die auch als Spießer und Schmaltiere bezeichnet werden. Sind die Tiere nicht älter als zwei Jahre und nicht viel schwerer als 50 Kilogramm, eignet sich ihr Fleisch vor allem für Braten, Steaks, Medaillons und Rouladen.

Schwarzwild

Ganzjährig verfügbar
Als Schwarzwild bezeichnet man männliche und weibliche Wildschweine (Keiler und Bachen). Bis zu einem jahr alte Tiere nennt man Frischlinge (sind als Delikatesse bekannt), zwei Jahre alte Tiere heißen Überläufer. Nur das Wildbret des jungen Keilers ist wirklich zart; ältere Tiere müssen 2-3 Tage abgehangen und das Wildbret vor dem Kochen gebeizt werden.

Hasen und Kaninchen

Verfügbar ab Oktober bis Januar
Hasen und Kaninchen werden mit oder ohne Fett, immer aber ausgenommen, angeboten. Als einzelene Bratenstücke werden Rücken und Keulen serviert.

Wildgeflügel

Verfügbar von Oktober bis Januar
Dazu gehören alle jagd- und genießbaren Vögel, die je nach Art, Wasser oder Wald als Lebensraum beanspruchen. Die bekanntesten sind die Wildhühner wie Fasan, Rebhuhn, Wachtel und die Wildenten. Sie gelten jung als Delikatesse.

Wildfleisch einkaufen

Pfälzer Wildfleisch und Wildfleischspezialitäten erhalten Sie auf den Wochen-und Biosphärenmärkten in der Pfalz oder im Online-Shop. Bezugsquellen: z.B. Haus der Nachhaltigkeit (Küchenfertiges Wildbret und Wildprodukte), Kaminski Hofladen, Weinwirtschaft zum Lamm (aus eigener Jagd) in Friedelsheim, Wildmetzgerei „Zur Kalmit“ in Maikammer, Wildkammer Südpfalz in Kandel.

 

 

Bauerntheke in Kandel

In der Verbandsgemeinde Kandel haben sich Erzeuger zur „Bauerntheke“ zusammengeschlossen. Gemeinsam vermarkten sie ihre Erzeugnisse und stehen für die Qualität ihrer Produkte. Ein Highlight ist der „Tag der offenen Höfe“, der jährlich Anfang September in Kandel stattfindet und den Besuchern zahlreiche Attraktionen und kulinarische Genüsse anbietet. Bei der solidarischen Landwirtschaft handelt es sich um einen Zusammenschluss von landwirtschaftlichen Betrieben oder Gärtnereien mit einer Gruppe privater Haushalte. Auf Grundlage der geschätzten Jahreskosten der landwirtschaftlichen Erzeugung verpflichtet sich diese Gruppe, jährlich im Voraus einen festgesetzten Betrag an den Hof zu zahlen. Die Abnehmenden erhalten im Gegenzug die gesamte Ernte sowie weiterverarbeitete Erzeugnisse wie Brot, Käse etc. – sofern der Solidarhof diese herstellt. Solawi fördert und erhält eine bäuerliche und vielfältige Landwirtschaft, stellt regionale Lebensmittel zur Verfügung und ermöglicht Menschen einen neuen Erfahrungs- und Bildungsraum.

Pfalz-Info.com – die etablierte Suchmaschine für Gastronomie, Tourismus, Weingüter und Ausflugsziele in der Pfalz.

Tipps zum Thema Einkaufen von regionalen Produkten, z.B. in Hofläden /-märkten, besondere Bekleidung und andere interessante, schöne Artikel – Shopping in der Pfalz.

 

 

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