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Sieben Premiumwanderwege in der Region Hauenstein

Sieben ausgezeichnete Wanderwege rund um den Teufelstisch, die Sie durch eine atemberaubende Landschaft, hin zu sensationellen Ausblicken und bewirtschafteten Waldhütten zur Einkehr führen.

Der Teufelstisch, Hauenstein, Pfälzer Wald
Der Teufelstisch, Hauenstein, Pfälzer Wald

1) Hinterweidenthaler Teufelstisch-Tour

Den Gast erwartet eine im wahrsten Sinne des Wortes „höllisch gute“ 10-Kilometer-Wanderung zu felsigen Monumenten und außergewöhnlichen Plätzen. Der Teufelstisch ist einer der Top-Attraktionen, doch auch die anderen Sehenswürdigkeiten am Wegesrand haben durchaus diabolische Züge. Nach dem „Teufelstisch“, an dem einst der „Herr der Hölle“ ein nächtliches Mahl eingenommen haben soll, gelangt der Wanderer in „Teufelsküche“ und begegnet der „Teufelsschmiede“, allesamt bizarr geformte Felsriesen, die nicht von dieser Welt zu sein scheinen. Mystisch und ein bisschen unheimlich auch, die tief im Wald verborgene „Schwammborn-Quelle“.
Länge: 9,5 km, Gehzeit: 3 Stunden, Startpunkt: Parkplatz „Erlebnispark Teufelstisch“

Felsenklettern am Trifels bei Annweiler, Pfälzer Wald
Felsenklettern am Trifels bei Annweiler, Pfälzer Wald

2) Spirkelbacher Höllenberg-Tour

Höllenfürst Luzifer hat die Gegend um Hauenstein augenscheinlich gemocht, hat er doch nicht nur in Hinterweidenthal seine Spuren hinterlassen. Wer sich für die 8 Kilometer lange „Spirkelbacher Höllenberg-Tour“ entscheidet, der wird seinen zukünftigen Lieblingsplatz finden. Diese besondere Kammwanderung verläuft über „Rindsberg“ und „Höllenberg“, zwei erstaunlich unbekannte und wenig besuchte, sich gegenüber liegende Höhenzüge, die nur durch das schmale Rimbachtal voneinander getrennt werden. Sie bieten schroffe Felsformationen, so manche alpin anmutende Kletterpartie und überzeugen durch ihre Ursprünglichkeit und ihre herrlichen Fernsichten.
Länge: 8,0 km, Gehzeit: 3 Stunden, Startpunkt: Parkplatz am Friedhof Spirkelbach

3) Geiersteine-Tour

Sie ist mit ihren 5,4 km Länge kurz, dafür sehr abwechslungsreich. Auf schmalen Pfaden und federnden Waldböden geht es vorbei an mächtigen Bundsandsteinformationen wie dem „Hornstein“, den mächtigen „Geiersteinen“ oder dem pitorresken Runden Hut“. Eines haben all diese Wunderwerke der Erosion gemeinsam: sie bieten einzigartige Ausblicke auf den Pfälzerwald, auf seine Burgen und bist ief hinein in die Weinregion der südlichen Weinstraße.
Länge: 5,4 km, Gehzeit: 2 Stunden, Startpunkt: Parkplatz Gemeindehalle in Lug

4) Dimbacher Buntsandstein-Höhenweg

Auf knapp zehn Kilometern Weglänge werden „Trifelsblick“ und Felsenerlebnis in luftiger Höhe geboten. Eine landschaftlich und geologisch herausragende Felsenwanderung, die allerdings sportlich anspruchsvoll, durchaus ein bisschen in die Waden geht. Es gibt wohl kaum eine vergleichbare Route, die in einer solchen Länge ihren Weg immer entlang von mächtigen Buntsandstein-Barrieren sucht. Beeindruckend sind die bizarren Erosions Gebilde in ihren verschiedensten Formationen, Schichtungen und Färbungen – eine Wanderung durch die Erdgeschichte.
Länge: 9,8 km, Gehzeit: 3,5 Stunden, Startpunkt: Parkplatz am Ortseingang von Dimbach

5) Rimbach Steig

Das Wörtchen „Steig“, das im Namen versteckt wurde, macht klar: Hier finden konditionsstarke Wanderer eine echte Herausforderung. „Hoch und nieder“ scheint das Motto zu lauten, denn so mancher Gipfel will bestiegen werden. Die Route führt von dem kleinen Örtchen Darstein hinauf auf die markanten Felsengipfel von Häuselstein, Immersberg und Hühnerstein. Immer wieder hat man dabei phantastische Ausblicke bis weit in die Vorderpfalz hinein, blickt man auf mächtige Felsmassive und trutzige Burgen, die dekorativ aus dem dichten Grün des Pfälzerwaldes herausragen. Mit 16,7 Kilometern Streckenlänge eine recht ambitionierte Tageswanderung.
Länge: 16,7 km, Gehzeit: 7 Stunden, Startpunkt: Parkplatz am Spielplatz Ortsausgang von Darstein

6) Wilgartswieser Biosphären-Pfad

Gerade mal siebeneinhalb Kilometer ist er lang, landschaftlich und kulturhistorisch allerdings ein echtes Highlight. Mit der ehemaligen Reichsfeste „Falkenburg“ liegt eine recht wenig bekannte staufersche Felsenburg direkt an der Strecke. Von der Burg aus geht es hinein in einen überraschend stillen Winkel des Wasgaus: das Naturschutzgebiet „Tiergarten“, bekannt für eine Vielzahl seltener Tiere und Pflanzen, darunter einige farbenprächtige Orchideenarten.
Länge: 7,5 km, Gehzeit: 3 Stunden, Startpunkt: Parkplatz an der Falkenburghalle in Wilgartswiesen

7) Hauensteiner Schusterpfad

Das siebte Premiumabenteuer im Bunde ist da schon ein alter Hase, denn den 14,8 km langen „Hauensteiner Schusterpfad“ gibt es schon etwas länger. Was ihm nicht geschadet hat, denn noch immer ist er ein begeisternder Rundweg rund um den traditionsreichen Schuhort Hauenstein mit jeder Menge orangeroter Felsen, beeindruckenden Fernsichten und ganz viel unberührter Natur.
Länge: 14,8 km, Gehzeit: 5 Stunden, Startpunkt: „Penny Markt“ am Ortseingang Hauenstein

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