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Urlaubsregion „Pfälzer Bergland – Kuseler Musikantenland“

Geschichte wird lebendig | Kuseler Musikantenland

Der Landkreis Kusel stellt sich touristisch auch als „Pfälzer Bergland – Kuseler Musikantenland“ vor. Kulinarische Spezialitäten, regionale Gastgeber, Sehenswertes, Kultur- und Veranstaltungsprogramme sowie Freizeitaktivitäten für nahezu jeden Anspruch sind am Start. Dass die Region ihre ganz besonderen Reize hat wurde schon von Kelten und Römern erkannt und geschätzt.

Auffällig ist der Umgang mit der eigenen Geschichte:

„Traditionen zwar bewahren, aber nicht unter Luftabschluss konservieren.“

ist das Credo im Musikantenland.

Eine lebendige Museumslandschaft, liebevoll bewahrte Kulturgüter und ein vielfältiges kulturelles Angebot warten darauf entdeckt zu werden. Die Burgen und Kirchen des Pfälzer Berglandes erheben sich recht deutlich aus der Landschaft, nach manch anderem Kleinod muss man schon etwas genauer Ausschau halten. Allerdings lohnt sich ein geschärfter Blick, denn Baudenkmäler, Sammlungen und Museen erzählen viel über die Region und die Menschen, die hier lebten.

Woher kommt der Name – Musikantenland?

Westpfälzer Musikant
Westpfälzer Musikant

Mitte des 19. Jahrhunderts bis etwa zu Beginn des 2.Weltkrieges verließen die Westpfälzer Musikanten in Gruppen ihre Heimat, um in fast allen Teilen der Welt zu musizieren. Damit verdienten sie den Unterhalt für ihre Familien zuhause. Viele hundert Musiker bereisten beständig die Welt und manch einer wurde auch berühmt. Der Erdesbacher Georg Drumm beispielsweise schrieb „Hail America“, der Zeremonienmarsch des weißen Hauses.
Erleben sie im Musikantenland-Museum die Originalmusik komponierender Meister über Kopfhörer. Große Diorahmen mit lebensnahen Szenen aus der Geschichte der Wandermusikanten veranschaulichen deren Alltag. Als besonderes Bonbon ist im Museum die größte Tuba der Welt ausgestellt.

Gastronomie/ Restaurants im Pfälzer Bergland

Essen im Überfluss gab es nie, daraus entwickelte sich eine ganz eigene Küche

Von Armut und harter Arbeit geprägt hat sich in der Region um Kusel eine ganz eigene Küche entwickelt. Viele Menschen arbeiteten im Steinbruch, eine kräftezehrende Arbeit, die nach kräftigen Mahlzeiten verlangte. Ackerbau und Viehzucht spielten sich viel mehr im Süden der Pfalz und in der Rheinebene ab, die Kuseler mussten sich mit dem begnügen, was das Land in unmittelbarer Umgebung hergab. Mehlspeisen spielten eine große Rolle, die wurden in viele Variationen abgewandelt; einige davon werden heute noch gerne gekocht und sind auch über die Genzen beliebt.

Unterkünfte im Kuseler Musikantenland

Wer sich für deutsche und Geschichte im Allgemeinen interessiert, sollte sich für diese Region in der Pfalz Zeit nehmen. Nicht überrannt von Touristen, keine Urlaubshochburg und doch ein wahres Schatzkästchen an Kultur und Geschichte wartet darauf von Ihnen entdeckt zu werden. Liebevoll werden die Andenken bewahrt und erwachen in Museen durch Sie und Ihre Phantasie zu neuem Leben.

Burg Lichtenberg bei Kusel ist mit 425 m Länge eine der größten Burganlagen Deutschlands

"Burg Lichtenberg" bei Thallichtenberg in der Pfalz
„Burg Lichtenberg“ bei Thallichtenberg in der Pfalz

Die Schönheit der Burg Lichtenberg im Herzen des Pfälzer Berglandes wird oft bewundert. Sie wurde nie vom Feind zerstört, jedoch vor rund 200 Jahren von einem Brand heimgesucht, durch den die Burg Lichtenberg zur Ruine wurde. Allerdings eine Ruine, in der es immer noch Einiges zu entdecken gibt.

Schon der Beginn des Baus, ganz am Anfang, war ein klarer Verstoß gegen das Baurecht. Die Grafen von Veldenz hatten um das Jahr 1200 keine Genehmigung eine Burg auf den Besitz der Bischöfe von Reims zu stellen. Sie scherten sich nicht darum und bauten trotzdem; das Land nahmen sie in diesem Zuge gleich mit in Besitz.

Die Burg ist ganzjährig geöffnet. Regelmäßige Burgführung finden von April von Oktober an Sonn- und Feiertagen jeweils um 15.00 Uhr statt. Führungen sind nach Vereinbarung jederzeit möglich. 

Heute finden auf Burg Lichtenburg zahlreiche Veranstaltungen statt:

  • Motorradgottesdienst
  • Kräutermarkt
  • Mittelaltermarkt
  • Weihnachtsmarkt
  • Konzerte verschiedenster Art

Museen auf Burg Lichtenberg

  • Pfälzer Musikantenland-Museum in der Zehntscheune
  • Naturschau in der Zehntscheune (Zweigstelle des Pfalzmuseum für Naturkunde Bad Dürkheim)

In der wieder aufgebauten Zehntscheune von Burg Lichtenberg beherrscht das Wurzelwerk einer 130 Jahre alten Fichte den Raum des naturkundlichen Museums. Die Besucher können sich die weit ausbreitenden und dabei ganz fein verästelten Wurzeln von allen Seiten betrachten und als ein „Natur-Kunstwerk“ bewundern. Ein Terrarium mit bei uns lebenden, nicht einheimischen Tierarten sowie ein Terrarium mit Gelbbauchunken bringen Leben in das Museum.

Urweltmuseum Geoskop

 (Außenstelle des Pfalzmuseums für Naturkunde Bad Dürkheim)

"Geoskop", Urweltmuseum auf Burg Lichtenberg
„Geoskop“, Urweltmuseum auf Burg Lichtenberg

Der Besucher erfährt die erdzeitlich-geologische sowie die jüngere Geschichte des Pfälzer Berglandes. Daher finden sich im GEOSKOP nicht nur Fossilien im Alter von bis zu 290 Millionen Jahren, es wird auch die Entwicklung des Bergbaus dieser Region vorgestellt. Das Rad der Zeit wird um 290 Millionen Jahre zurückgedreht und bringt uns in das Rotliegende, eine Epoche im Zeitalter des Perms.
Die Urpfalz liegt weit südlich, nahe der Äquatorlinie im tropisch warmfeuchten Klima. In den Süßwasserseen schwimmen bis zu drei Meter lange Haie und große krokodilähnliche Amphibien. Die Ufer sind von hohen Schachtelhalmbäumen gesäumt und riesige Farnlaub- und später auch Nadelholzbäume bedecken weite Teile der Landschaft. Anhand von naturgetreu nachgebildeten Tieren können die Besucher eine Reise in die Urzeit antreten.

Öffnungszeiten der Museen:
April bis Oktober täglich 10.00 – 17.00 Uhr durchgehend geöffnet, November bis März täglich 10.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 17.00 Uhr

Museumsführungen: Museumsführungen sind nach Vereinbarung jederzeit möglich. Eine Führung dauert ca. eine 3/4 Stunde. Kombinierte Burg- und Museumsführungen sind möglich.

Wandern im Pfälzer Bergland

Das Pfälzer Bergland durchwandern bedeutet eine ganze Fülle landschaftlicher Schönheiten zu genießen; Baudenkmäler, Museen und die Geschichte einer einzigartigen Region gilt es zu entdecken. Auf zahlreichen Wegen findet sich für jeden Wanderfreund die richtige Strecke. Anspruchsvolle Touren auf Prädikats-Wanderwegen sind ebenso im Angebot wie familienfreundliche Touren oder gemütliche Wege für solche Wanderer, die erst noch welche werden wollen.

Prädikats – und Prämiumwanderwege

Die Prädikatswanderwege eignen sich hervorragend für Tagestouren. Einige besondere Entdeckertouren werden bei  geführten Wanderungen vorgestellt. Natürlich können Sie diese Touren jederzeit auch selbst erwandern. Für Gruppen kann ein Wanderführer organisiert werden, der Ihnen Ihre Tour auch individuell zusammenstellt.
Wenden Sie sich einfach an die Touristinformation: 06381-424 270

Pfälzer Höhenweg

Streckenverlauf:  Winnweiler-Dannenfels-Rockenhausen-Obermoschel-Meisenheim-Lauterecken-Wolfstein.
Der  „Pfälzer Höhenweg“ führt von Winnweiler nach Wolfstein. Eine unberührte, offene Hügellandschaft mit weiten Ausblicken und kleinen Wäldern charakterisiert die Strecke. Hübsche Kleinstädte und die Bergmassive des Donnersbergkreises und des Königsbergs setzen markante Punkte. Der Weg garantiert jede Menge Abwechslung – und es geht so hoch hinaus wie nirgendwo sonst in der Pfalz.

Pfälzer Höhenweg
Pfälzer Höhenweg

Etappe 1 Winnweiler – Dannenfels 16,7 km
Etappe 2 Dannenfels – Bastenhaus 14,9 km
Etappe 3 Bastenhaus – Rockenhausen 15,6 km
Etappe 4 Rockenhausen – Obermoschel 19,0 km
Etappe 5 Obermoschel – Meisenheim 12,5 km
Etappe 6 Meisenheim – Lauterecken 14,4 km
Etappe 7 Lauterecken – Wolfstein 22,7 km
Gesamtlänge: 112 km

Veldenz Wanderweg


Der Weg zwischen dem ehemaligen Stammsitz der Veldenzer auf Burg Lichtenberg und der Veldenzstadt Lauterecken ist knapp 60 Kilometer lang. Die Strecke ist bequem in fünf Tagesetappen zu gehen. Unterwegs gibt es eine Reihe kultureller Höhepunkte wie die Wasserburg in Reipoltskirchen mit ihrem Skulpturenpfad, das Schloss Veldenz sowie die Burg Lichtenberg. Auch landschaftlich ist der Wanderweg sehr abwechslungsreich. Offene Landschaften mit weiten Aussichten über das Pfälzer Bergland wechseln sich mit dichten, fast verwunschenen Waldbereichen ab, am Naturschutzgebiet Mittagsfels mutet die Landschaft gar alpin an und wird im Glan- und Lautertal wieder lieblich.

Streckenverlauf:

Thallichtenberg (Burg Start/Ende) – Ruthweiler- Diedelkopf – Blaubach-Mayweilerhof – Rammelsbach – Patersbach- Erdesbach- Ulmet – Rathsweiler – Niederalben – St. Julian – Glanbrücken – Nerzweiler – Aschbach – Reckweilerhof – Heinzenhausen – Hohenöllen – Cronenberg – Reipoltskirchen – Lauterecken

Etappe 1 Burg Lichtenberg-Rathsweiler 16,8 km
Etappe 2 Rathsweiler-St. Julian 12,2 km
Etappe 3 St. Julian-Reckweilerhof 11,8 km
Etappe 4 Reckweilerhof-Ausbacherhof 11,1 km
Etappe 5 Ausbacherhof-Lauterecken 13,8 km
Gesamtlänge: 59,7 km

Ein Tourenbuch mit Etappenbeschreibungen des Veldenz Wanderweges und dem Wegverlauf sowie weiteren Informationen zu geführten Wandertouren ist bei der Touristinformation in Kusel, Tel.: 06381 424 270 oder http://www.pfaelzerbergland.de/ erhältlich.Weitere Informationen zum Veldenz Wanderweg auch unter: http://www.veldenzwanderweg.de/

Remigius Wanderweg

Streckenverlauf:

Vom Höhenweg an Rothselberg, Eßweiler, Bosenbach, Niederstaufenbach, Oberstaufenbach, Neunkirchen, Föckelberg, Theisbergstegen, Haschbach, Kusel
Gesamtlänge: 37,6 km

Hinkelsteinweg


Der Hinkelsteinweg verbindet als Rundwanderweg das Wegenetz in den Randbereichen des Biosphären-Reservates „Pfälzerwald“ mit dem Wandergebiet Donnersberg und dem Prädikatswanderweg „Pfälzer Höhenweg“. An der Wegstrecke befinden sich der große Menhir  „Hinkelstein“ und eine Vielzahl an historischen Grenzsteinen aus der Otterberger Klosterzeit. Der Weg führt am Rande des Naturschutzgebietes „Mehlinger Heide“, eine der größten Heidegebiete Süddeutschlands vorbei. Den Weg kennzeichnen neben naturbelassenen Waldwegen, die zum Träumen einladen, imposante Ausblicke und eine abwechslungsreiche Landschaft.

Am Drehenthalerhof (in beide Richtungen) besteht die Möglichkeit den Hinkelsteinweg in zwei Etappen (20 km und 23 km) zu wandern.

Traumschleife Gräfin Loretta

Der Gräfin Loretta Weg ist eine Traumschleife, die auf beiden Ufern der Nahe geschichtsträchtige Orte, tiefe stille Bachtäler, verwunschen erscheinende Plätze und immer wieder grandiose Fern- und Talsichten bietet. Meistens durch unterschiedliche Waldformationen über die Höhen führend, aber auch mit kürzeren offenen Geländeteilen, laden zahlreiche Rastmöglichkeiten, auch mit Grillstellen den Wanderer zum Verweilen ein.
Start und Ziel: Direkt vom Wanderparkplatz – am Ufer der Nahe gelegen –  geht man in Richtung Ruine Frauenburg zum Eingangsportal. Der Weg endet auf der anderen Naheseite in Sichtweite zum Startpunkt. An der Nahe-brücke befindet sich auch eine Bushaltestelle der ORN. Der Weg kann in beiden Richtungen erwandert werden. Empfehlenswert ist der Start von der Frauenburg aus.

Fahrrad fahren im Musikantenland – ein ganz besonderer Spaß!

Der Glan-Blies-Radweg macht richtig Laune – weitgehend eben, mit vielen lauschigen Plätzen und gemütlichen Lokalen und Biergärten zum Einkehren. Wenn nur der Rückweg nicht wäre…

Zwischen Glan-Münchweiler und Altenglan besteht die Möglichkeit, die Fahrräder im Zug mitzunehmen, auf den anderen Streckenabschnitten im Landkreis Kusel und bis nach Homburg fahren in den Sommermonaten spezielle Radbusse auf den Linien 270 (Kusel – Altenglan – Lauterecken) und 280 (Kusel – Homburg). Sie sind mit Fahrradanhängern ausgestattet und ermöglichen den Radfahrern, den Hin- oder Rückweg gemütlich im Bus anzutreten, das Fahrrad sicher im Anhänger verstaut. Samstags sind in jeder Fahrtrichtung drei Busse mit Anhänger ausgestattet, sonntags sogar sechs Busse, im Zweistundentakt. Die Fahrplanauszüge sind auf der Seite www.glan-blies-weg.de zu finden, sowie bei der Touristinformation in Kusel und den Verbandsgemeinden an der Strecke zu erhalten.

Interessant:

Verbandsgemeinden, Städte und Gemeinden in der Urlaubsregion Pfälzer Bergland – Kuseler Musikantenland

Sie möchten das Pfälzer Bergland mit Ihrer Gruppe kennenlernen?

Bei manchen Sehenswürdigkeiten reicht das reine Hinschauen nicht aus. Gelegentlich braucht es ein paar Erläuterungen um Gesehenes besser einordnen zu können oder etwas mehr zum Thema zu erfahren. Entdecken Sie mit ausgebildeten Gästeführer/innen die landschaftliche Schönheit und die kulturelle und historische Vielfalt der Region, den historischen Hintergrund zum optischen Vordergrund. Beratung: Tel: 06381-424 270

Tourist-Information Pfälzer Bergland
Bahnhofstraße 67
66869 Kusel
Tel: 06381-424270
Fax: 06381-921487
E-Mail: touristinformation@kv-kus.de
Internet: http://pfaelzerbergland.de/

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