StartseiteVon Waldleiningen zur Pfälzer Weltachs - Wandern Südwest

Von Waldleiningen zur Pfälzer Weltachs – Wandern Südwest

Die Pfälzer Weltachs ist das Ziel dieser schönen Waldwanderung. Sie befindet sich auf einem Felsentisch mit einer Landmarke, auf der ein Vers von Paul Münch eingraviert wurde. Einmal im Jahr wird die Weltachs geölt, so dass sie noch lange „rund läuft“.

Wegstrecke

Am Parkplatz in Waldleiningen geht es auf der Hauptstraße mit dem weiß-roten Balken in den Ort hinein. Wir laufen links auf die Durchgangsstraße, richten uns nun nach dem blau-gelben Balken und laufen an der Bushaltestelle vorbei. Es geht geradeaus in die Elmsteiner Straße. Wir laufen halb rechts Richtung „Grillplatz“ und verlassen Waldleiningen. An einer Verzweigung geht es links am Kreuz vorbei. Wir folgen dem Hauptweg langsam aufwärts. An der Weggabel am Rettungspunkt 770 geht es links und 170 Meter weiter rechts auf den Grasweg. Kurz darauf wandern wir den Pfad aufwärts und erreichen auf der Höhe das Dämmchen (0:45 h).

Dämmchen
Durch die Erdaufschüttungen an der alten Hochstraße wurde einst vermutet, dass es sich um einen Damm aus der Leininger Zeit handele. Dieser sollte die Überschreitung der Grenze zur Kurpfalz verhindern. In den 1930 Jahren wurden bei Grabungen jedoch Reste einer aufgeschütteten Römerstraße festgestellt.

Wir folgen weiter dem Pfad und biegen rechts auf den Forstweg ein, dem wir mit dem grünen Kreuz aufwärts folgen. Auf der Anhöhe geht es ohne Wegzeichen am Ritterstein rechts. Wir queren zwei Waldwege und erreichen den Haidhaldbrunnen. Dieser befindet sich in direkter Nähe zu einem grün-weißen Naturschutzschild (1:15 h).

Haidhaldbrunnen
Der Haidhaldbunnen diente früher als Viehtränke. Die Wasserbehälter sind aus Sandstein und heute noch vorhanden. Ein Ritterstein am nahegelegenen Forstweg weist auf die Quelle hin („Haidhaldbrunnen 220 Schr.“).

Wir laufen wieder hinauf zur Abzweigung und wenden uns. Bei der folgenden Abzweigung geht es links auf den Pfad. Bald darauf überqueren wir die Bundesstraße und biegen an einer Kreuzung („Spurensuche 6“) mit dem gelben Balken scharf rechts ab. Es geht geradeaus auf den Schotterweg und einige Meter weiter links. Wir passieren den Wildzaun und orientieren uns nun an dem weißen Punkt. Wir kommen aus dem Wald heraus und erreichen Stüterhof (1:55 h).

An der Abzweigung geht es rechts und einige Minuten später links über den Parkplatz. Wir wandern auf den Forstweg, dem wir an Abzweigungen folgen. Nach einer Weile geht es in einer Kurve geradeaus den Pfad hinab. Wir queren die Straße nach Mörschbach und laufen rechts den Pfad aufwärts. Einige Meter weiter halten wir uns links und gelangen zur Pfälzer Weltachs (2:45 h).

Pfälzer Weltachs
Auf dem Felsentisch wurde in bayerischer Zeit eine Landmarke gesetzt, um die Umgebung topografisch vermessen zu können. Der Heimatdichter Paul Münch stellte 1909 in seinem Werk „Die pälzisch Weltgeschicht“ fest, dass hier die Achse der Welt verläuft: „Do werd die Weltachs ingeschmeert un uffgepasst, dass nix passeert.“ Die Weltachs wurde 1964 eingeweiht und seitdem regelmäßig geölt.

Es geht nun abwärts. Am Ende des Pfads wenden wir uns rechts auf den Schotterweg. Am Parkplatz geht es halb links auf den Pfad. Wir queren die Straße und laufen über den Parkplatz. Es geht links auf den Schotterweg und einige Meter weiter nach der Schranke rechts auf den unmarkierten Forstweg. Einige Minuten später treffen wir an einer Kreuzung auf den weiß-roten Balken, dem wir nach rechts folgen.

Wir biegen links auf die B48 ein und wandern kurz darauf rechts auf den Forstweg, dem wir nach links folgen. Bei der folgenden Abzweigung geht es rechts. Am Ende des Weges laufen wir weiter abwärts. Im Tal geht es links an der Straße entlang und vor der Leitplanke auf den Grasweg. Wir passieren den Seewoog.

Seewoog
Der Seewoog diente ursprünglich als Stausee für das Triftholz und wurde im 19. Jahrhundert angelegt. Unter Triften versteht das man Flößen von Holz, das zuvor in den umliegenden Wäldern gefällt wurde. Hatte man genug Holz gesammelt, wurden die Schleusen geöffnet und das Holz flussabwärts getriftet.

Nach dem Felsen mit Rastmöglichkeit biegen wir links ab und erreichen wieder Waldleiningen. Vor dem Spielplatz geht es rechts und wenige Meter weiter links am Bach entlang, den wir kurz darauf überqueren. Es geht links auf die Hauptstraße und nach der Bushaltestelle geradeaus zum Parkplatz, an dem diese Wanderung endet (4:00 h).

Schwierigkeit: Mittel, Start / Ende: Waldleiningen, Länge: 15,3 km, Wanderzeit: 4 Stunden, Höchster Punkt: 516 m.

Möglichkeit zur Einkehr in Stüterhof und Waldleiningen.

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